In gegensätzliche Richtungen scheinen die Fasnachts-Dekorationen in den alt- und vorstädtischen Schaufenstern und Beizen zu gehen. Die Anzahl und Qualität bei den Schaufenstern ist eher rückläufig, während die Beizen zulegten. Bei den Geschäften scheinen die Ideen vielfach zu fehlen. «Wir trafen auf nicht so überzeugende Fenster», bedauern die sechs Juroren der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn (UNO).

Nur 31 Kleber konnten deshalb platziert werden. Vor allem die Ketten hinterlassen immer mehr Lücken im Gesamtbild. Trotzdem reichte es für elf Extraauszeichnungen: Beat Rommel, Home + Style; Chuchilade; G. Menzinger, Einrahmungen; Le Coiffeur; Lüthy Buchhandlung; Luxor Optik; Nasevelo; Nelly Mathys, Hüte; Stampfli Optik; Studer Blumenkreationen und VINO Thek Affolter.

Tour de Honolulu

Viele toll und ideenreich dekorierte Beizen erfreuten dagegen die UNO-Jury. Besonders erwähnenswert sind die Neueinsteiger Ristorante AnaCapri und die Bar im «Ex-Tribe» am Landhausquai. «Sie stellen zu den Klassikern Flora, Chicken Chaotikum, Amphorea und Sonne eine wirkliche Bereicherung dar», meinten die UNO-Leute unisono. Dazu zu zählen ist der «Löwen», der als direkter Nachfolger des legendären «Heidenhübeli» ins fasnächtliche Epizentrum gezügelt ist.

Besucht und bewertet wurden auf einer intensiven «Tour de Honolulu»: Barfuessbar, Bar im «Ex-Tribe», Bar-Restaurant-Lounge Solheure, Café Trüssel, Chicken Chaotikum Bieltor, Hotel-Restaurant Krone und Kronenbar, Jägerstübli, Jonny’s Grill Bistro, Pizzeria & Bistro da Renato, die Restaurants Akropolis, Chez Fritz, Chutz, du Commerce, Flora, Fuchsenhöhle, Löwen, Roter Turm, Rössli, Rust, Sonne, Trattoria da Daniele, Volkshaus, Zum Alten Stephan, Ristorante AnaCapri und Taverna Amphorea. (UNO)