«Ja, wir sind an unserem Ziel massiv vorbeigeschrammt - unser Budget war eindeutig zu hoch angesetzt», musste Barbara Grädel, Projektleiterin von «Schweiz bewegt» in Solothurn, einräumen. Denn die angesetzte Zahl von einer Million Bewegungskilometern wurde klar verfehlt, und zwar um Welten: «Immerhin, mit 135 000 Bewegungskilometern wurde ein Siebtel der angestrebten Zahl erreicht.» Eine Million, das hätte pro Einwohnerin oder Einwohner der Stadt Solothurn 60 Minuten Bewegung erfordert - doch aufgrund der ausgegebenen Startnummern schätzt Barbara Grädel die Zahl der Teilnehmenden auf «rund 400 bis 500 Personen» ein. «Dabei hätten wir durchaus noch genug Startnummern gehabt.»

Über die Bücher gehen

Ob mit einem Duell gegen eine andere Gemeinde die Beteiligung besser gewesen wäre, ist für Barbara Grädel insofern eine nicht zu beantwortende Frage, als «wir ganz einfach keine gegnerische Gemeinde mehr gefunden haben». Man werde jedoch über die Bücher gehen und dann entscheiden, ob man in Solothurn nochmals einen «Schweiz bewegt»-Anlass durchführe und dafür auch allenfalls einen Gegner als zusätzliche Motivation suche.

Kein Geringerer als Stadtpräsident Kurt Fluri hatte am 1. Mai den Startschuss zur einwöchigen Aktion gegeben. Den Mitmachenden standen zahlreiche Aktivitäten wie ein Unihockey-Turnier, Zumba, Taebo und ein Trail-Rundkurs zur Verfügung. Als Austragungsorte waren das CIS-Sportcenter und der Athena-Fitness-park gewählt worden - in Letzterem sollte auch ein Tag der offenen Türen zusätzliche Bewegungsminuten für Solothurn bringen. (ww)