Egerkingen
Spirig Pharma verhandelt mit Interessenten im Generika-Bereich

Die beiden Bereiche Dermatologie/Dermokosmetik und Generika sollen laut der Spirig Pharma AG in zwei Firmen aufgeliedert werden. Das Unternehmen führt entsprechende Verhandlungsgespräche. Ausserdem soll eine Aktiengesellschaft gegründet werden.

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Ein Pfeilerprodukt für Spirig Pharma: Daylong-Sonnencreme made in Egerkingen. ho

Ein Pfeilerprodukt für Spirig Pharma: Daylong-Sonnencreme made in Egerkingen. ho

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Es gibt konkrete Verhandlungspartner, die an einem Kauf der in Egerkingen ansässigen Spirig Pharma AG interessiert sind, teilt das Unternehmen am Freitag mit. So beispielsweise der an der Börse kotierte Pharmakonzern Stada Arzneimittel AG. Dieser bestätigte gestern Donnerstag, dass konkrete Verhandlungen über den Erwerb des Generika-Geschäfts von Spirig laufen.

Die Stada Arzneimittel AG soll jedoch nicht das einzige Unternehmen sein, mit der Spirig Verhandlungen führt. Die Rede ist von «strategischen Partnern» mit denen «Gespräche über mögliche Kooperationsformen und Beteiligungen für das Generika-Geschäft» geführt würden.

Zum Stand der Gespräche will das Pharmaunternehmen noch nichts sagen.

Ausserdem soll für das Generika-Geschäft in den nächsten Tagen eine eigene Aktiengesellschaft mit dem Namen Spirig HealthCare AG gegründet werden.

In zwei Firmen aufgegliedert

Die Spirig Pharma AG ist auf der Suche nach einer neuen Lösung in den beiden Bereichen Dermatologie/Dermokosmetik und Generika. Diese sollen «organisatorisch und führungsmässig» in zwei Firmen aufgegliedert werden, wie das Unternehmen bereits Anfang Jahr entschieden hatte.

«Die beiden Unternehmen sollen mit dieser Trennung in ihren sehr unterschiedlichen Geschäftsfeldern rascher agieren und ihre Chancen besser wahrnehmen können.»

Die Spirig Pharma AG stellt unter anderem die bekannte Daylong-Sonnencreme her. (ldu)