Wassermangel
Solothurner sollen weniger häufig Autowaschen und Rasengiessen

In Solothurner Bächen sinkt der Wasserbestand laufend. Wenn sich die Situation verschlimmere, so müsse die Wasserentnahmen aus Flüssen und Bächen eingeschränkt werden, warnt das Amt für Umwelt. Die Bevölkerung solle sparsam Wasser nutzen.

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Amt für Umwelt ruft dazu auf, dass Autowaschen einzuschränken und so Wasser zu sparen

Amt für Umwelt ruft dazu auf, dass Autowaschen einzuschränken und so Wasser zu sparen

Keystone

Das Amt weiss auch, wie man Wasser sparen kann, nämlich bei der Bewässerung des Rasen und des Gartens. Aber auch beim Autowaschen ist Zurückhaltung angebracht. Ohne Einschränkung soll Wasser zum Trinken, Kochen, zur Körperpflege und zum Waschen der Kleider zur Verfügung stehen.

Grund für die Warnung: Die Trockenheit habe dazu geführt, dass die Wasserführungen in den Bächen und in den Flüssen rapide abnehme, teilte das kantonale Amt für Umwelt (AfU) am Dienstag mit. Gleichzeitig steige die Temperatur.

Kritisch für viele Wasserlebewesen

Für zahlreiche Wasserlebewesen seien Lebensverhältnisse kritisch geworden. Die Bewässerung von landwirtschaftlichen Kulturen strapaziere die Situation zusätzlich.

Auch die Wasserstände in den grossen Grundwasserleitern im Wasseramt, Dünnern- und Aaregäu sowie Niederamt und Lüsseltal weisen gemäss AfU derzeit tiefere Wasserstände als üblich auf. Die Versorgung mit Trinkwasser sei jedoch gewährleistet. (rsn/sda)