Atomdebatte
Solothurner Regierung lässt kantonales Energiekonzept überarbeiten

Nach dem angekündigten Ausstieg aus der Atomenergie will der Regierungsrat des AKW-Standortkantons Solothurn sein Energiekonzept aus dem Jahr 2003 überarbeiten. Auch Akteure der Energiewirtschaft sollen in die Meinungsbildung einbezogen werden.

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Blick auf das AKW Gösgen (Archiv)

Blick auf das AKW Gösgen (Archiv)

Keystone

Mit der Überarbeitung des Energiekonzeptes solle geklärt werden, wie sich der Kanton zu den Ausstiegs-Beschlüssen des Bundesrates und des Nationalrates stelle, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mit.

So will der Regierungsrat die Potentiale bei der Energienutzung und beim Energiesparen ermitteln. Der Arbeitsgruppe gehören vorerst Vertreter des Bau- und Justizdepartementes sowie des Volkswirtschaftsdepartementes an.

Energiedirektorin Esther Gassler (FDP) hatte den vom Bundesrat beschlossenen Ausstieg im Lichte der Umstände als «vernünftigen Entscheid» bezeichnet. Dieser gebe dem Kanton Zeit und Luft, die neuen Wege zu beschreiten.