Zumba
Solothurner Ferienpass: Beim Zumba blieb kein Bein still

Junge Ferienpass-Teilnehmer sammelten im Athena erste Erfahrungen mit dem Tanz- Fitness-Programm Zumba. Das körperintensive Training brachte die teilnehmenden Mädchen zum Schwitzen.

Simon Binz
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Wer da nicht ins Schwitzen kommt, macht was falsch. sbb

Wer da nicht ins Schwitzen kommt, macht was falsch. sbb

Solothurner Zeitung

Zumba ist eher einem Zufall als einer Idee entsprungen: In den 90er-Jahren vergass der Kolumbianer Alberto Perez bei einem von ihm geleiteten Aerobic-Kurs die Musikkassetten. Damit der Kurs nicht verschoben werden musste, improvisierte er und benutzte Kassetten, die er sonst im Auto hörte. So entstand dieses Fitnessprogramm. Es verbindet Hip-Hop, Samba, Salsa, Merengue, Mambo und weitere Stilrichtungen. 18 Mädchen haben im Rahmen des Ferienpasses das lateinamerikanisch inspirierte Tanz-Fitness-Programm ausprobiert.

Laute Rhythmen

«Welcome to Zumba», begrüsst Regina Oliveira, Kursleiterin aus Brasilien, die Mädchen mit sympathischem Lächeln und zeigt, ohne grosse Worte zu verlieren, die ersten Tanzschritte. Bässe dröhnen aus den Boxen, die Musik ist laut, alle fangen zu tanzen an. Die Hüften kreisen, eins, zwei, drei, mal schneller, mal langsamer. Zumba ist vielfältig und körperbetont.Während die einen ein bisschen Mühe bekunden, beherrschen die anderen ihren Körper gut. Das Rhythmusgefühl stimmt.

Das Tanzen in die Wiege gelegt bekommen hat die brasilianische Kursleiterin. Die gekonnten Bewegungen, die Lebenslust und die offene Art von Regina Oliveira wirken sichtlich ansteckend auf die Mädchen. Es wird gehüpft, geklatscht, gelacht und das Tanzbein geschwungen. Zu unterschiedlichen Musikrichtungen bewegen sich die Mädchen. Es scheint, als wäre die Rhythmuspalette unendlich.

Von draussen schauen Mütter zu und sind hell begeistert, was ihre Mädchen im Aerobic-Raum alles aus sich rausholen. «Wie wärs mit Michael Jackson?» fragt die Kursleiterin in die Runde. Mehrere «Yes» sind zu hören. Zumba zum Klassiker «Billie Jean»? Alles scheint hier möglich. Gegen Schluss wird auch klar, dass Zumba nicht nur zu lauter Musik mit viel Bass tanzbar ist, sondern auch zu Balladen.

Intensives Fitness-Programm

Allmählich neigt sich der Kurs seinem Ende zu, und die Mädchen wirken müde. Mit einem letzten intensiven Tanz und einem zufriedenen «Merci» von Regina Oliveira ist das Training auch schon fertig. Falls es gerade möglich wäre, ausser einem erschöpften Schnaufen Töne von sich zu geben, würde wohl manches Mädchen erzählen, dass es sich voraussichtlich bald wieder im Athena blicken lassen wird – zu einer weiteren Lektion Fitness durch Tanz.

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