Nostalgische Karten
So wünschte man sich vor hundert Jahren ein gutes neues Jahr

Volkskundlerin Elisabeth Pfluger sammelt nicht nur Sagen und Geschichten. Sie besitzt auch ein Album alter Karten mit Neujahrsgrüssen. Einige davon sind gar herrlich kitschig.

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Neusjahrsgrüsse aus der guten alten Zeit
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«Es rattert die Mühle ...» Im Januar 1909 wurde bereits der kommende Frühling herbeibeschworen.
Hirsche in der Winterlandschaft. Eine mit Lack überzogene Neujahrskarte aus dem Jahr 1915.
Während des Ersten Weltkrieges, 1916, wurde diese sehnsuchtsvolle Karte verschickt.
Am 30. Dezember 1909 verliess diese geprägte Karte das Postamt in Sissach mit Glückwünschen.
Leider ist nicht herauszufinden, wann diese «Krisen-Glückwunschkarte» verschickt wurde. Es muss in den 1920er-Jahren gewesen sein.
Am 2. Januar 1920 fand diese Grusskarte mit der 1 den Weg von Neuhausen nach Seewen.
Das ganze Füllhorn des Glücks sollte über dem Empfänger dieser Karte um 1910 ausgeleert werden.
«Behüt Dich Gott im neuen Jahr». Diese Karte mit den herzigen Sängern wurde im Dezember 1924 verschickt.
«Vergissmeinnicht» anno 1911. Diese Karte wurde im Januar dieses Jahres aus Genf an Familie Pfluger in Härkingen geschickt.

Neusjahrsgrüsse aus der guten alten Zeit

AZ

Als Neujahrsgrüsse noch nicht via Whatsapp verschickt werden konnten, griff man auf die klassische Neujahrskarte zurück, um Familie und Freunden ein frohes neues Jahr zu wünschen.

Viele dieser Karten aus der Sammlung der Volkskundlerin Elisabeth Pfluger zeigen ein äusserst utopisches Bild des Winters und auch des neuen Jahres. Liebliche Schneelandschaften mit Tierdarstellungen schienen für Neujahrswünsche besonders geeignet, aber auch herzige Kinder und der Ausblick auf den kommenden Frühling stellten ein beliebtes Motiv dar.