Bucheggberg
Sicherheit hat am «slowUp» höchste Priorität

Für den «slowUp» vom 8. Mai werden umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Ein medizinisches Sicherheitskonzept garantiert bei Unfällen und Notfällen schnelle Hilfe.

Agnes Portmann-Leupi
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Impression vom SlowUP-Anlass 2010 am Murtensee (Archiv)

Impression vom SlowUP-Anlass 2010 am Murtensee (Archiv)

Keystone

«Alltagshektik ablegen – Beflügelndes erleben» oder «slow down – pleasure up». Dazu motiviert das Kunstwort slowUp. Während die Teilnehmer voller Vorfreude dem ersten «slowUp» in der Region entgegensehen (wir berichteten), können die Organisatoren unter der Leitung von Benno Krämer von «Hektik ablegen» vorläufig nur träumen. Neben den kulturellen und lukullischen Angeboten entlang der Rundstrecke «SolothurnBuechibärg» stellt vor allem das Verkehrs- und Sicherheitskonzept eine Herausforderung dar.

Die 46 Kilometer lange Strecke wird am 8. Mai zwischen 9 bis 18 Uhr für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt. Trotzdem müssen Individualverkehr und öffentlicher Verkehr soweit möglich aufrechterhalten werden. Die grossräumigen Umfahrungen und Umleitungen wurden vom Ingenieurbüro BSB+Partner ausgearbeitet und von der Polizei des Kantons Solothurn unter Einbezug des Kantons Bern geprüft. Über 100 Verkehrsposten – Polizei, Zivilschützer und Hilfspersonen – stehen im Einsatz. An Material werden 430 Verkehrskegel, 198 Bauabschrankungen und ebenso viele Fahrverbotssignale benötigt. Das Material liefern die Werkhöfe der Gemeinden sowie ergänzend die Kreisbauämter Zuchwil, Härkingen, Büsserach sowie lokale Baugeschäfte.

Start an verschiedensten Stellen

Die abwechslungsreiche Rundstrecke führt von der Barockstadt in den Bucheggberg. Je nach Tagesform können die Bewegungsfreudigen den «slowUp» an den verschiedensten Stellen starten, abkürzen und auch beenden. Die Organisatoren arbeiten dabei eng mit den zuständigen Stellen des öffentlichen Verkehrs zusammen, welcher nach Möglichkeit Alternativlösungen anbietet.

Parkplätze stellen die Gemeinden zur Verfügung. Die Walker dürften vom zusätzlichen Rundkurs im Bucheggberg. Inline-Skater, Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind oder Eltern mit Kinderwagen können die Steigungen zwischen Balm bei Messen und Schnottwil mittels Shuttle-Bus überwinden. Signale mahnen Inline-Skater zusätzlich zum Bremsen, Stroh- und Bremsmatten sowie Auffangnetze sichern die kritischen Stellen.

Durchdachter Rettungsdienst

Ein medizinisches Sicherheitskonzept garantiert bei Unfällen und Notfällen schnelle Hilfe. Die Einsätze des Rettungsdienstes steuern Polizei, Sanität, Feuerwehr und Zivilschutz in der Alarmzentrale Solothurn unter der Nummer 144. In Schnottwil wird eine Notfallstelle des Bürgerspitals eingerichtet, zudem stehen stationäre Sanitätsposten bereit. Sportbegeisterte Hausärzte mit Notfallrucksack zirkulieren mit E-Bikes auf der Strecke.

Jeder Streckenteil kann direkt angefahren werden. Genau geregelt ist das Verhalten bei vermissten Kindern. Ratsam ist es, die Kinder mit Mobiltelefonnummern der Bezugspersonen auszurüsten, etwa mit wasserfesten Stiften auf die Hand, Zetteln in der Hosentasche oder Klebern.

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