Die Sappi Fine Paper Europe hatte Anfang April das Konsultationsverfahren eingeleitet. Seither wird intensiv nach Lösungen gesucht, für einen «grösstmöglichen Teil der Belegschaft eine dauerhafte Beschäftigung zu finden», teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Um Arbeitsplätze zu erhalten, will sich die Sappi in erster Linie darum bemühen, das Werk in einer anderen Form zu benützen. Ein Verkauf der Fabrik an einen anderen Betreiber, der gestrichenes Papier produziert, werde hingegen nicht in Betracht gezogen, wird klar gestellt.

Mit nötigem Respekt gegenüber Belegschaft

Die Sappi nehme Proteste und Anliegen der Bevölkerung und der Behörden sehr ernst, heisst es weiter. Man wolle «im laufenden Konsultationsverfahren nicht nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sondern auch den ethischen und moralischen Ansprüchen gerecht werden, damit dieser schwierige Prozess mit dem nötigen Respekt gegenüber der Belegschaft bewältigt werden kann.»

Das Konsultationsverfahren dauert noch bis Mitte Mai.