Erneut konnten die Regiobank das Geschäftsvolumen deutlich ausweiten. Das Wachstum der Bilanzsumme beträgt hohe 140 Mio. Franken, primär bedingt durch den Einbezug der Tochtergesellschaft IG-Leasing AG. Auch die Erfolgsrechnung präsentiert sich positiv, der Bruttogewinn konnte um 8,4% und der Reingewinn um 4,7% gesteigert werden. Die im Februar angekündigte Übernahme der Siemens Leasing AG wurde erfolgreich vollzogen. Nach dem durchgeführten Namenswechsel in IG Leasing AG (IG = Investitionsgüter) wird die Firma als 100 % Tochtergesellschaft geführt.

Die Aktivseite der Bilanz ist vom markanten Wachstum der Ausleihungen (+ 119 Mio. Franken) geprägt. Verantwortlich für diese Steigerung sind einerseits zahlreiche neue Hypotheken und Kredite im Marktgebiet der Regiobank und andererseits die Finanzierung der Geschäfte der IG Leasing AG. Laut Aktionärsbrief konnte die Bank dieses Wachstum durch die kurzfristige Erhöhung der Verpflichtungen gegenüber Banken (+ 65 Mio. Franken) sowie dank der zusätzlichen Kundengelder (+ 49 Mio. Franken) finanzieren. Gesamthaft erhöhte sich die Bilanzsumme um 6,6 % auf 2,24 Mio Franken.

Betriebsertrag gesteigert

Den Betriebsertrag konnte, bedingt durch das deutliche Wachstum, im ersten Semester um 0,72 Mio. Franken oder 3,7 % gesteigert werden. Einzig der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging leicht zurück, alle anderen Ertragspositionen konnten ausgebaut werden. Die Kosten wurden auf Vorjahresniveau stabilisiert. Der Bruttogewinn stieg somit um gute 8,4 % oder 0,73 Mio. auf 9,43 Mio. Franken.

Für die Bildung von Wertberichtigungen und Rückstellungen benötigt die Raiffeisenbank 1,03 Mio. Franken. Nach Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 2,32 Mio. Franken, resultiert ein um erfreuliche 4,7 % höherer Halbjahresgewinn von 3,36 Mio. Franken. Die Regiobank erwartet auch für das zweite Halbjahr einen stabilen Geschäftsgang. (mgt)