Online-Radio
RadioHoch2 will für breitere Massen senden

Anfang Januar hing das Internet-Radio RadioHoch2 aus Langendorf auf Sendung. Zwei Monate später ändert das Team das Konzept, kehrt den Themensendungen den Rücken zu und setzt auf die breite Masse. Junge Bands sollen weiterhin gefördert werden.

Lea Durrer
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Das Team vom Online-Radio RadioHoch2

Das Team vom Online-Radio RadioHoch2

Zur Verfügung gestellt

Seit dem 11. Januar ist das Team von RadioHoch2 mit Standort Langendorf auf Sendung und hat einen «ziemlichen Ansturm erlebt», sagt Pascal Arn, Leiter des Online-Radios. Zu viele Zuhörer wollten das Webradio mitverfolgen. Das Sendesystem brach zusammen.

Das Team von RadioHoch2 gab jedoch nicht auf und hatte schnell eine Lösung bereit: «Wir haben die Probleme behoben und leistungsfähigere Systeme in Betrieb genommen», so Arn.

Was ist RadioHoch2?

RadioHoch2 ist ein Internet-Radio, das von jungen Erwachsenen aus der Region Solothurn ehrenamtlich betrieben wird. Gesendet wird aus einem Studio in Langendorf.

Aktuell laufe es «nicht schlecht, aber auch nicht überraschend gut.» Arn und sein Team geben sich mit der Situation zufrieden, setzen aber alles daran, das Radioprogramm laufend zu optimieren. «Um noch ansprechender und abwechslungsreicher zu sein», sagt der Produktionsleiter.

Konzept überarbeitet

Das Internet-Radio will für die breitere Masse attraktiv sein und hat deshalb das Sende-Konzept überarbeitet. Die Radio-Macher hätten sich vermehrt gefragt: «Was will der Zuhörer hören?». Dieselbe Musikrichtung über mehrere Stunden gehöre nicht dazu, so die Schlussfolgerung.

RadioHoch2 verzichtet nun auf Themenabende. «Seit dem 28. Februar spielen wir nicht mehr dieselben Stile, sondern ein sehr abwechslungsreiches Musikprogramm», erklärt Pascal Arn.

Wichtig für den Nachwuchs

RadioHoch2 will weiter mit Nachwuchsbands zusammenarbeiten. Diese können sich auf der Homepage vorstellen. Das Radio-Team spielt dann die Songs und lädt gar zum Interview oder Liveauftritt ins Studio ein.

Das Interesse der Bands an dieser Art von Plattform sei da, meint Arn. 21 an der Zahl haben sich bisher auf der Homepage eingetragen. So auch die Aarauer Band «Not Over Yet». Sie wird bald live in Langendorf auftreten.

«Ein harter und schöner Kampf»

«RadioHoch2 war die erste Radiostation überhaupt, welche unsere Single ‹Emma› spielte und auch regelmässig spielt», sagt Pascal Christinat, Gitarrist und Bandleader von «Not Over Yet». Gerade deshalb sei die sechsköpfige Band dem Team um Pascal Arn sehr dankbar für ihre Hilfe.

Christinat weiss, wie schwierig es für eine kleine, unbekannte Band ist, mit ihrer Musik an ein grosses Publikum zu gelangen. Es gebe in der Schweiz viele junge, talentierte Bands. «Der Konkurrenzkampf ist ein harter, aber interessanter und schöner Kampf», sagt er.

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