Bei der routinemässigen Kontrolle sei festgestellt worden, dass eine Kleinstmenge der ausgehobenen Metalle leicht radioaktiv verunreinigt gewesen sei, teilt der Kanton Solothurn am Montag mit. Diese sei jedoch sehr klein und vergleichbar mit Strahlungen von einigen alten Uhren deren Leuchtziffern früher aus radioaktiver Leuchtfarbe bestanden.

Die Arbeitenden seien keiner unzulässigen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt gewesen, wird beteuert. Die Mengen seien zu gering gewesen. Auch Spaziergänger würden sich nicht gefährden.

Definitive Messeinrichtung soll folgen

Das Amt für Umwelt hat mit der SUVA abgeklärt, wie weiter vorzugehen ist. Als Sofortmassnahme wurde nun provisorisch ein Messgerät bei der Sortieranlage an der Emme-Baustelle installiert. Damit kann radioaktives Material aufgespürt werden.

Bereits in den nächsten Tagen soll eine definitive Messeinrichtung installiert werden, damit «sämtliches von der Deponie kommende Material künftig auf Radioaktivität geprüft» werden kann, wie es in der Mitteilung heisst.

Das aufgetauchte Material in der Deponie wurde fachgerecht entsorgt.