«Wir schauen nun, ob wir Hinweise auf den Urheber finden», sagt Thalia Schweizer vom Mediendienst der Kantonspolizei Solothurn. Dabei werde abgeklärt, ob es allenfalls einen Zusammenhang mit der Drohung vom 13. Januar oder mit Bombendrohungen gegen andere Schweizer Migros-Filialen gebe.

In welcher Form das Einkaufszentrum von der Drohung Kenntnis erhielt, will die Kantonspolizei nicht verraten. «Wir wollen so Nachahmung verhindern», sagt Schweizer.

Finanzieller und psychischer Schaden

Für das Migros Langendorf reisst die Evakuierung des Ladens in der umsatzstarken Mittagszeit ein riesiges Loch in die Kassen. Wird der Täter erwischt, erwartet ihn alleine von der Migros eine Schadenersatzforderung in sechs-stelliger Höhe, sagt Thomas Bornhauser von der Migros Aare zu Radio DRS.

Der finanzielle Schaden sei das eine, die psychologischen Folgen auf die Mitarbeiter das andere. Die Mitarbeiter hätten teilweise richtig Angst, so Bornhauser. (lds)