Olten
Parlament stimmt Aufwertung des Bahnhofs zu

Neue Treppenaufgänge und Lifte, eine unterirdische Veloparkierungsanlage und Kurzzeitparkplätze sollen in den nächsten zwei Jahren den Zugang zum Bahnhof von Osten aufwerten. Das Parlament hat am Mittwoch den Vorlagen des Stadtrats zugestimmt.

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Bahnhof Olten

Bahnhof Olten

Das Parlament hiess die neue Erschliessung zur Martin-Disteli- und der Hardeggunterführung - budgetiert mit knapp 3,9 Mio. Franken - mit 38 zu 6 Stimmen gut. Grösszügigere Treppenaufgänge und neue Lifte, sowie eine 180 Quadratmeter grosse Halle sollen die Kapazitöten verdoppeln.

Ebenfalls zugestimmt hat das Parlament an der Sitzung vom Mittwoch einer zweiten Vorlage mit wiederum 38:6 Stimmen. Diese umfasst eine via Rampe erreichbare unterirdische Velohalle auf dem Niveau der beiden Personenunterführungen, die durch die Halle verbunden werden.

Velostation für 700 Fahrräder

700 Velos sollen in der 120 Meter langen und 8 Meter breiten Halle Platz finden. Vorgesehen sind ebenfalls Videokameras und Notrufschalter, ein abschliessbarer Veloabstellbereich für rund 120 Velos, sowie Schliessfächer für Velohelme oder Regenbekleidung.

Die oltech GmbH Olten-Gösgen-Gäu-Thal betreibt die Anlage und betreut sie von 6 bis 24 Uhr mit Personal vor Ort.

Die Kosten für die unterirdische Veloparkierung inklusive Erschliessung wird auf rund 3,9 Millionen geschätzt. Die Stadt Olten finanziert die 700 Veloabstellplätze auf der Seite Tannwaldstrasse. Die SBB will die Kosten für die gleiche Anzahl unterirdisch im Westen des Bahnhofswo ein neues Betriebskonzept als Basis für eine rasche Weiterbearbeitung kurz vor dem Abschluss steht.

Neue Begegnungszone

Die Autoabstellplätze auf der Tannwaldstrasse werden an die Stelle des heutigen Veloparkplatzes verlegt. Auf der Tannwaldstrasse entsteht dadurch Raum für eine begrünte Begegnungszone mit Tempo 20.

Schlussendlich sieht die Aufwertung des Bahnhofs sogenannte Kiss-and-Ride-Parkplätze an der Martin-Disteli-Strasse vor.

Die Kosten für diese Umgestaltungen, welche diese dritte Vorlage darstellen, die vom Parlament einstimmig genehmigt wurde, betragen rund 2,3 Millionen Franken. (lds)