Solothurn
Papier kennt viele Verwendungen

Fünf Studentinnen der Pädagogischen Hochschule weihten Primarschüler und Kindergärtler in die Welt des Papiers ein. Die Kinder lernten dabei das ABC des Papiers kennen, vom Machen bis zum Recyclieren.

Olivia Schmidiger
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PH-Studentin Marion Künzler gibt hilfreiche Tipps. felix gerber PH-Studentin Marion Künzler gibt hilfreiche Tipps. felix gerber

PH-Studentin Marion Künzler gibt hilfreiche Tipps. felix gerber PH-Studentin Marion Künzler gibt hilfreiche Tipps. felix gerber

Solothurner Zeitung

Papier ist nicht nur zum Schreiben da, man kann damit zum Beispiel auch Musik machen. Das und noch vieles mehr zum Thema Papier lernten im Rahmen einer Projektwoche 58 Kinder aus der Stadtschule Wildbach in Solothurn und aus den beiden Kindergärten Stäffiserweg und Wildbach.

Die Gruppe bestand aus der 1. und 2. Klasse sowie den 6-jährigen Buben und Mädchen aus den Kindergärten. Organisiert wurde die Woche von fünf Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz in Solothurn. Sie befinden sich in ihrem Abschlussjahr und absolvieren ein Praktikum in der Wildbachschule. Der Auftrag lautete, eine Projektwoche mit den Kindern durchzuführen. Jede Studentin war für einen ganzen Tag verantwortlich. Die Kinder konnten vorab zwischen drei Themen auswählen und entschieden sich beinahe einstimmig für das Thema Papier.

Feedback von Schülern

Jeden Tag lernten die Kinder verschiedene Dinge kennen, wie zum Beispiel das Recyceln von Papier. Die Erfahrungen hielten sie jeweils in ihrem Lernjournal fest. Alle Kinder konnten zudem die Arbeit der Studentinnen bewerten und bekamen selbst ein kurzes Feedback. Zum Abschluss der Projektwoche am letzten Freitag präsentierten sie das Gelernte und ihre Bastelarbeiten den Eltern.

Die fünf Studentinnen wurden während der Projektwoche von verschiedenen Lehrpersonen unterstützt, die sie schliesslich auf bewerteten.

«Im Allgemeinen bin ich mit unserer Projektwoche zufrieden», meint Marion Künzler. Natürlich gäbe es verschiedene Knackpunkte, wie zum Beispiel der Altersunterschied in den Gruppen. Diese wurden nämlich aus allen beteiligten Klassen zusammen gewürfelt. Dies habe am Anfang zu einem ziemlichen Durcheinander geführt habe, sagten die Studentinnen. Ausserdem gäbe es Kinder, welche eine spezielle Betreuung benötigen. Das Schwierigste sei die Organisation eines solchen Projekts. Keine der fünf Studentinnen hatte so etwas schon einmal gemacht. Sandra Gilles meinte: «Im Grossen und Ganzen war es eine spannende Herausforderung.» Die Zusammenarbeit im Team habe sehr gut funktioniert. Und für die Kinder sei so eine Woche eine grosse Chance, neue Kameraden kennen zu lernen.