Schulevaluation Hägendorf

Zum Rücktritt aufgefordert: Das sagt der Schulleiter zu den Vorwürfen

Thomas S. will Schulleiter bleiben.

Thomas S. will Schulleiter bleiben.

An der Informationsveranstaltung in Hägendorf zur Schulevaluation wurde die Schulleitung zum Rücktritt aufgefordert. Thomas S. nimmt die Kritik ernst, seinen Posten will er aber nicht verlassen.

Hägendorf hatte eine Zeit lang die Co-Schulleitung nicht besetzt. Dies obwohl Thomas S. seinerzeit den Gemeinderat darauf hinwies, dass Unterstützung hermüsse. Dieser Umstand wurde mit der Einsetzung von Patricia Segura behoben, doch die Aufgabenverteilung blieb weiterhin unklar. Dies hielt auch Hanspeter Stampfli von der externen Evaluationsstelle FHNW am Dienstagabend fest.

Was sagt S. zu den Vorwürfen? Wir haben nachgefragt.

An der Informationsveranstaltung wurde die Forderung laut, dass Sie abgesetzt werden. Im Evaluationsbericht steht, dass Sie als Schulleiter auch die pädagogischen Aufgaben wahrnehmen müssten. Können Sie dies?

Thomas S.: Ja, unser Schulführungs-Modell gewährleistet es. Dies, indem Co-Schulleiterin Patricia Segura für die pädagogischen Aufgaben zuständig ist. Dazu gehören die Unterrichtsbesuche und die Nachbesprechungen dazu, aber auch die Teamentwicklung auf der pädagogischen Seite. Dies müssen wir aber miteinander noch genau anschauen. Wir müssen das Schulleitungsmodell dahingehend überprüfen, indem wir schauen, was bei wem genau abgedeckt ist, ob es Doppelspurigkeiten oder auch blinde Flecken gibt. 

Konkret: Können Sie den Schulbetrieb weiterhin leiten?

Wir haben sehr viel Entwicklungspotenzial. Alle Behörden, die am Schulbetrieb Anteil haben, haben die Möglichkeit, miteinander etwas Gutes daraus zu machen.

Sie sind der richtige Mann dafür?

Ja, ich bin weiterhin der Meinung, dass wir das alle zusammen auf die Beine stellen können. (phf)

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