Neujahrsapéro Olten

Wegen Ortswechsel: Der Stadtpräsident musste seine Neujahrsrede auf einem Stuhl halten

Stadtpräsident Martin Wey bei seiner Neujahrsansprache.

Stadtpräsident Martin Wey bei seiner Neujahrsansprache.

Der Neujahrsapéro der Stadt Olten mit der Rede des Stadtpräsidenten findet dieses Mal beim neu eröffneten Haus der Museen statt.

Die Stadt Olten offeriert jeweils zum Jahresanfang einen Umtrunk, um gemeinsam aufs neue Jahr anzustossen. Dieses Mal war der Platz der Begegnung für diesen traditionellen Neujahrsapéro vorgesehen gewesen. Ein leiser Nieselregen am späten Vormittag bewog jedoch die Organisatoren, den offiziellen Anlass ins nahe «Magazin» zu verschieben. Und dort wurde es bald eng. Damit Stadtpräsident Martin Wey bei seiner Begrüssungsansprache in diesem Gedränge überhaupt gesehen werden konnte, musste er improvisiert auf einen Stuhl steigen. Das veranlasste ihn zur launigen Feststellung, sein Stuhl wackle zwar, aber mindestens behalte er so den Überblick.

In seiner Rede begrüsste Martin Wey zuerst zwei prominente Anwesende, den früheren Regierungsrat Ruedi Bachmann mit Jahrgang 1921, sowie den neuen Nationalrat und Vertreter in der Finanzkommission, Felix Wettstein. Im Übrigen warf Wey einen Blick auf die Ereignisse des verflossenen Jahrs. Wegen der budgetlosen ersten Hälfte habe es zwar erst vor den Sommerferien richtig Fahrt aufgenommen. Ein Höhepunkt auch ohne Feuerwerk war die Einweihung der erneuerten Holzbrücke am 1. August. Dazu kam die Eröffnung des Hauses der Museen. Einen Meilenstein stellte zudem das Mitwirkungsverfahren für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes dar. Die Beteiligung war riesig. Und der damit verbundene Wettbewerb wurde durch Rolf Sommer gewonnen. Es galt, die Anzahl Passagiere zu schätzen. Der Oltner Kantonsrat lag am nächsten bei der richtigen Zahl und gewann die Oldtimerfahrt des Busbetriebs Olten Gösgen Gäu. Mit einem Architekturwettbewerb wurden erste Pflöcke für ein neues Schulhaus eingeschlagen.

Diese genannten Projekte werden die Stadt Olten auch im neuen Jahr beschäftigen, ebenso Olten Süd-West und seine Erschliessung für den Langsamverkehr. Das Klima wird die Stadt weiterhin bewegen, aber auch weniger globale Themen wie die städtischen Liegenschaften in der Innenstadt oder der Ländiweg. Mit der Erarbeitung des räumlichen Leitbilds werden planerische Weichen für die Zukunft der Wohnstadt gestellt. «Wir haben ein bewilligtes Budget und können mit dem Geld von Anfang an arbeiten», hielt Wey fest. Nun gelte es, die politischen Diskussionen zu führen und die nötigen Entscheidungen zu treffen.

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