Dies, weil die Preiserhöhung 2014 zu Zeiten des grossen Spardrucks «zu viel Unmut in der Bevölkerung der Region und aufgrund der Eintrittszahlen der letzten Jahre offensichtlich zu einer Abwanderung in andere Bäder geführt» habe, schreibt die Fraktion in ihrem Vorstoss weiter.

Der Stadtrat lehnt dieses Anliegen nun aber ab, «weil er die Eintrittspreise des Strandbades und des Hallenbades als für die Einwohner erschwinglich» erachtet. Investitionen müssten auch künftig finanzierbar sein, was nur möglich sei, wenn Aufwand und Ertrag «in einem betriebswirtschaftlich und politisch verantwortbaren Rahmen bleibt», heiss es weiter. Beim Strandbad rechtfertigt die Oltner Regierung die erhöhten Eintrittspreise mit den zusätzlichen Leistungen wie frühe Öffnungszeiten, attraktive Rutschbahnen oder zentrale Lage mitten in der Stadt, welche andere Bäder in der Region nicht böten. Der Stadtrat erinnert in seiner Antwort auch an die Volksmotion «Massvolle Badipreise», die vom Parlament im Dezember 2014 abgelehnt wurde. Die höheren Eintrittspreise beim Hallenbad begründete die Stadt in einer Mitteilung Anfang April mit der doppelt so hohen Miete an den Kanton. Zudem werden auch die Öffnungszeiten abends verlängert. In der Antwort wird auch das neue Jahresabo erwähnt, das günstiger sei als die beiden separaten Saisonabos. (sku/fmu)