Olten

Stadtrat unterstützt die Sitzplatztribüne im Eisstadion Kleinholz

Auf der Ostseite der Eishalle werden die Notausgänge zu regulären Ausgängen umgestaltet.

Auf der Ostseite der Eishalle werden die Notausgänge zu regulären Ausgängen umgestaltet.

Das Eisstadion Kleinholz erhält finanzielle Unterstützung durch die Stadt: Die Exekutive übernimmt 40'000 Franken an den Mietkosten für kommende Saison und knapp 60'000 für weitere Anpassungen.

Der Stadtrat von Olten unterstützt die Sportpark Olten AG (SPOAG) bei der Errichtung einer provisorischen Sitzplatztribüne im Eisstadion Kleinholz mit einem A-Fonds-perdu-Beitrag von 40'000 Franken. Dies liess die Stadtkanzlei Olten am Mittwoch verlauten. Die Einwohnergemeinde ist Mehrheitseignerin der SPOAG mit einem Aktienanteil von über 90 Prozent.

Die Miete der gesamten Sitzplatzanlage, mit welcher die Zahl der gemäss Coronaschutzkonzept ausschliesslich zugelassenen Sitzplätze von heute 1137 auf 2851 Plätze erhöht wird, kommt für die Saison 2020/21 auf rund 117'000 Franken zu stehen. Die SPOAG argumentiert in ihrem Unterstützungsgesuch vom 31. August 2020 an den Stadtrat: Sollten aufgrund der Coronapandemie nur noch Sitzplatzzuschauende gemäss bisheriger Kapazität (1137 Plätze) zugelassen werden, könne die EHCO AG ihren Spielbetrieb nicht mehr fortführen. Der Stadtrat von Olten argumentiert seinerseits: «Würde dieser Ankermieter wegfallen, hätte dies markante Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Betrieb der SPOAG.»

Die SPOAG hat noch bei kantonale Sportfonds und dem Bundesamt für Sport (BASPO) je
ein Unterstützungsgesuch eingereicht. Deshalb hat sich der Stadtrat entschieden, einen Drittel der Kosten zu übernehmen. Und gleichzeitig so etwas wie eine finanzielle Sicherung für die SPOAG eingebaut: Sollte sich eine Differenz zwischen den effektiven Erstellungskosten und den effektiven Beiträgen aus den drei genannten Quellen ergeben, gewährt die Einwohnergemeinde der SPOAG ein zinsloses Darlehen für den Differenzbetrag; dieses wäre innert zehn Jahren vollständig zurückzuzahlen.

Weiter übernimmt die Einwohnergemeinde die Kosten in der Höhe von 58'000 Franken für Anpassungen auf dem weiterhin voll einsatzfähigen Sportplatz an der Ostseite der Eishalle. Dort werden nach dem neuen Schutzkonzept Notausgänge zu regulären Ausgängen für die zusätzliche Sitzplatztribüne ausgebaut und eine vier Meter breite, begehbare Fläche entlang der Eishallen-Fassade erstellt, über welche die Zuschauenden zu einem neuen Tor im Aussenzaun geführt werden. (otr)

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