Olten
Stadtpräsident soll künftig zuständig sein für die Sicherheit in der Stadt

Bei der Reorganisation der Direktionen in der Oltner Verwaltung wird nun ein Grossteil der bisherigen Abteilungen der Direktion Öffentliche Sicherheit auf die Direktion Präsidium übergehen. Damit wir ein Direktionsleiter überzählig.

Fabian Muster
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Stadtpräsident Martin Wey soll künftig für die Sicherheit in Olten zuständig sein.

Stadtpräsident Martin Wey soll künftig für die Sicherheit in Olten zuständig sein.

Bruno Kissling

Am Montagabend hat die Stadtkanzlei mitgeteilt, wie die Direktion Öffentliche Sicherheit auf die anderen Direktionen aufgeteilt werden soll. Sechs der sieben Abteilungen dieser Direktion sollen nun ab der nächsten Legislatur in die Direktion Präsidium übergehen. Damit ist neu der Stadtpräsident für die Sicherheit zuständig – so wie Martin Wey dies bereits in einem Interview mit dieser Zeitung Mitte April skizziert hat.

«Das Präsidium wird eine sehr anspruchsvolle Direktion und eine klare Mehrbelastung», sagt Wey am Abend auf Anfrage. Nur die Abteilung Publikumsdienste wird der Direktion Finanzen und Informatik umgeteilt, welche neu «Finanzen und Dienste» heisst. Weitere Änderungen bei den Direktionszuteilungen wird es laut der Stadtkanzlei-Mitteilung nicht geben. Wie im April bekannt wurde, soll künftig jeder der fünf Stadträte nur noch einer Direktion vorstehen, auch der Stadtpräsident, der bisher neben der Direktion Präsidium jeweils noch eine weitere Direktion leitete, derzeit Bildung und Sport.

Franco Giori wird zurückgestuft

Weil es eine Direktion weniger gibt, wird der bisherige Leiter der Direktion Öffentliche Sicherheit, Franco Giori, zurückgestuft. Leiter der Direktion Präsidium bleibt nämlich Stadtschreiber Markus Dietler. Laut Wey soll der bisherige Direktionsleiter Giori allerdings als möglicher Chef der Abteilungen Ordnung und Sicherheit, Feuerwehr sowie Zivilschutz eine wichtige Rolle einnehmen. Trotz der Zurückstufung soll er zudem gleich viel Lohn erhalten wie bisher. «Der Stadtrat ist bereit, ihm den Besitzstand zu gewähren», sagt Wey. Die Stadt hätte grosses Interesse daran, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten. Giori war am Montagabend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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