Tierquälerei – so lautet der Vorwurf an den Tierhalter von Boningen, dessen 15 Rinder Anfang Juni im Stall tot aufgefunden wurden. Bei der Ursache stand laut dem Veterinärdienst des Kantons Solothurn mangelhaftes oder schlechtes Futter im Vordergrund.

Genauere Erkenntnisse aus Untersuchungen gibt der Veterinärdienst aktuell aber noch nicht bekannt.

Wie Recherchen dieser Zeitung ergaben, ist bei der Staatsanwaltschaft in der Zwischenzeit eine Anzeige eingegangen. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft derzeit in einer Strafuntersuchung wegen Tierquälerei (Art. 26 Abs. 1 lit. a Tierschutzgesetz) gegen den Bauern. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Gegen das Veterinäramt, das in der Öffentlichkeit in der Kritik stand, nicht frühzeitig genug reagiert zu haben, wurde nach Sprecherin Cony Zubler hingegen kein Verfahren eröffnet. (DO)

16 Kühe verhungert: Wie konnte das passieren?

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Auf einem Bauernhof in Boningen SO sind 16 Rinder verhungert. Wie konnte das passieren? Wurden Warnungen von Nachbarn ignoriert? Was für Lehren ziehen die Behörden aus diesem Fall? «TalkTäglich» von Anfang Juni.

Hat der Bauer von Boningen seine Tiere aus Verzweiflung vernachlässigt?

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Tele M1 war den Gründen auf der Spur und hat die neun überlebenden Tiere besucht sowie bei Peter Brügger, Sekretär des Bauernverbands Kanton Solothurn, nachgefragt. (2.Juni 2016)