Wangen bei Olten

Schulhausneubau Alp 2: Mit «Schaufel Rap» der Neuzeit entgegen

Schulkinder von Wangen bei Olten zelebrieren den symbolischen Spatenstich zum neuen Schulhaus Alp 2. Mitte Juli soll der Abriss des bestehenden Kindergartengebäudes aus dem Jahr 1956 starten.

Seit heute Donnerstag kann’s rund gehen: Gut 120 Schulkinder von Wangen bei Olten haben für einen bunten symbolischen Spatenstich zum Schulhausneubau Alp 2 gesorgt und den Altbau mit dem «Schaufel Rap», einem Sprechgesang, verabschiedet: Mitte Juli soll der Abriss des bestehenden Kindergartengebäudes aus dem Jahr 1956 starten; dieser wird durch die Firma Andreas Meier AG aus Niedergösgen ausgeführt. Sämtliche Schulkinder erhielten in diesem Zusammenhang als Erinnerung an den gestrigen Tag ein kleines Präsent in Form eines Bauhelms, welcher von Andreas Meier überreicht wurde.

Startschuss am 6. August

Der eigentliche Baubeginn mit Start der Baumeisterarbeiten ist auf den 6. August angesetzt. Und die obligate Aufrichte des in Holzständerbauweise erstellten Schulhauses soll bereits Mitte Oktober erfolgen, wie der zuständige Projektleiter und Architekt Rolf Mettauer vom Oltner Büro Werk 1 weiss. Die seinerzeitigen Bedenken, das Haus könnte aufgrund der gewählten Bauweise zu hellhörig werden, kann Mettauer zerstreuen. «Das wird kein Problem sein», sagt er. Zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 wird das neue Gebäude bezugsbereit sein. Zwischenzeitlich werden die Kindergartenschüler in Pavillons unterrichtet. Kleines Detail am Rande: Bei der Grundsteinlegung wird eine Zeitkapsel mit verarbeitet, die Baupläne und andere zeitgenössische Dokumente enthalten wird.

Doch ein Blick zurück: Am 24. September vergangenen Jahres hatte Wangens Souverän an der Urne mit überwältigender Mehrheit für die Schulraumerweiterung auf dem Areal Alp gestimmt, nachdem das Geschäft bereits an der Gemeindeversammlung eine überaus deutliche Mehrheit gefunden hatte. Damit war der Weg frei für das neue Schulhaus Alp unter einem Kostendach von 4,2 Mio. Franken. «Und diese Vorgabe wird eingehalten», wie Dominic Roppel, Präsident der Arbeitsgruppe Schulraumplanung festhält.

«Ziel ist eher, unter dieser Limite zu bleiben.» Bei der Vergabe der Arbeiten habe man vor allen Dingen regionale Anbieter berücksichtigt, sagt Roppel weiter. «Es sei denn, es hat keine solchen für bestimmte Arbeiten gegeben.» Lediglich in der Sparte Holzbau erhielt aufgrund der strengen Submissionsvorgaben ein national tätiger, erfahrener und renommierten Anbieter den Zuschlag. Das neue Gebäude wird Räumlichkeiten für vier Primarschul- und zwei Kindergartenräume umfassen.

Daneben sind weitreichenden Betriebsräumlichkeiten vorgesehen und, was im Vorfeld des Vorhabens stets betont wurde, mit dem gedeckten Vorplatz auch so etwas wie eine überdachte Pausenanlage erstellt. Das Vorhaben ist für die Einwohnergemeinde Wangen das finanzintensivste seit mehr als 25 Jahren. Erfreulich: Dank ausgezeichneter Abschlüsse der vergangenen Jahre kann die Bauherrschaft das Vorhaben aus eigener Kraft stemmen.

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