Mit der Trophäe werden talentierte Nachwuchskünstler in der Volksmusikszene ausgezeichnet. Ein Riesenpublikum in der Burgenlandhalle genoss den Anlass «Silvesterstadl» zum Jahresausklang, moderiert von Andy Borg, und ein Millionenpublikum verfolgte ihn vor dem Fernseher.

Sandra Ledermann aus Welschenrohr ist der neue Stern am Volksmusikhimmel

Sandra Ledermann aus Welschenrohr ist der neue Stern am Volksmusikhimmel.

Mit um die Auszeichnung «Stadtlstern», den «Oesch's die Dritten» bereits einmal geholt hatten, wetteiferte die Gruppe Isarrider aus Bayern mit «Du bist nur einmal auf der Welt», sie erreichten aber nur gerade 6,46 Prozent der Stimmen beim Telefonvoting. Melissa Naschenweng aus Kärnten sang «I liab di» und kam damit der Siegerin recht nahe mit 42,34 Prozent. Sandra Ledermann aber bekam ganze 51.20 Prozent.

Sandra Ledermann im Musikantenstadel

Gross war die Anspannung als Andy Borg zur Rangverkündigung ansetzte und zu den Nominierten sagte: «Ihr habt getan was ihr konntet. Die Menschen lieben Euch.» Sandra Ledermann machte zuerst nur grosse Augen und schaute ungläubig drein, als sie als Siegerin bekannt gegeben wurde. Kein Wunder, dass sie auf Andy Borgs Frage: «Wie geht es Dir?», antwortete: «Ich kann es noch gar nicht fassen.» Das war in der Tat so: Fast überwältigt von Emotionen sang sie dann noch einmal ihr Lied «Lasst uns heute feiern, von Kärnten bis nach Bayern.»

Sandra Ledermann ist beruflich auf der Gemeindekanzlei in Balsthal tätig. In ihrem Hobby hat sie mit dem «Stadlstern» einen beachtlichen Karriereschritt geschafft und hat nun als nächstes einen Auftritt am 12. Januar zugute in Kärnten beim Winter Open Air «Wenn die Musi spielt».