Olten

Sälischlössli nach kleiner Auszeit wieder offen - «jetzt läuft es besser»

Wieder offen: Das Säli-Schlössli.

Wieder offen: Das Säli-Schlössli.

Zwei Wochen brauchte es, um die Mängel im Restaurant Säli-Schlössli zu beseitigen. Doch nun ist wieder alles bereit für die Gäste. Laut Pächter Georg Schellenberg haben sich die Abläufe verbessert.

Das Säli-Schlössli ist definitiv wieder geöffnet. Mit ein paar Veränderungen. Dies bestätigt der Pächter Georg Schellenberg. Kurz nach der grossen Wiedereröffnung im Juli sprach sich der Chef für eine zweiwöchige Auszeit aus. Infrastrukturelle sowie personelle Änderungen sollten vorgenommen werden.

Neues Buffet, neues Personal

«Wir haben offen und haben jetzt andere Abläufe. Die zweiwöchige Auszeit hat etwas gebracht. Jetzt läuft es besser», sagt Schellenberg auf Anfrage. Der Ansturm seit dem 26. August sei ganz normal gewesen. Es kamen nicht allzu viele Gäste, so gab es auch keinen Stress. In den zwei Wochen habe man im Restaurant ein neues Buffet gebaut. Gleich beim Ausgang zur Terrasse, um einen kurzen Servierweg zu garantieren.

Viele Besucherinnen und Besucher merken diese Veränderung im Innenbereich natürlich nicht. Meistens bleiben die Gäste draussen, um die Aussicht zu geniessen. Für die Mitarbeiter ist es eine positive Veränderung. Das Service- und Küchenteam ist neu zusammengesetzt worden. Die Arbeit sei aber weiterhin, gerade wegen der Infrastruktur, anspruchsvoll. «Man muss improvisieren können. Und flexibel sein. Es gibt Schwierigkeiten hier oben, mit denen man umgehen können muss», sagt Schellenberg über die Anforderungen an sein Personal.

Was nicht funktionierte

Letztlich nicht umgesetzt wurde die Idee, dass die Gäste selbst an den Grill müssen, um ihr Fleisch zuzubereiten. Und auch das Konzept Selbstbedienung funktionierte nicht. «Die Leute setzen sich hin und denken, ich muss doch bedient werden», erklärt er das Scheitern der Selbstbedienung und fährt fort, «es ist unter der Woche zwar mit Selbstbedienung angeschrieben, aber wenn wenige Gäste da sind und jemand vom Service anwesend ist, spielt es keine Rolle. Dann kann man gut bedienen.» Für eine erfolgreiche Selbstbedienung müsse man ohnehin etwas an der Infrastruktur und dem Mobiliar verändern.

Ein weiteres Thema sind die Öffnungszeiten. Auf der Homepage stand bis vor kurzem, es sei offen bis Sonnenuntergang. Was konnte man darunter verstehen? «Meistens rufen die Leute vorher kurz an, um nachzufragen, ob wir noch offen haben», sagt Schellenberg. Dies wird nun zukünftig aber nicht mehr nötig sein. Fixe Öffnungszeiten auf der Homepage sorgen für Klarheit.

Ruhetage und Menükarte

Wegen der geringen Nachfrage unter der Woche wurden die Ruhetage Montag und Dienstag eingeführt. Diese werden auch im Oktober weiterhin bestehen bleiben. «So komme ich mit dem Personal, dass ich habe, gut durch», begründet Schellenberg.

Auch an den Wochenenden befürchten Schellenberg und sein Team kein überfülltes Säli-Schlössli. Letzen Sonntag sei zum Beispiel bis 13 Uhr nichts los gewesen. Zur Menükarte erzählt Schellenberg: «Wir haben einige Gerichte ausgewechselt.» Frittieren zum Beispiel könne man nicht mehr. Man habe immer draussen frittiert, starker Wind und herumfliegendes Laub verunmöglichen dies aber nun.

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