Klosterplatz
Oltner Schaustellerehepaar zieht Bilanz: «Das Riesenrad war ein Hit»

Trotz Chilbi-Absage stellten Ruth und Ernst Buser im August traditionsgemäss ihr Riesenrad auf. Nun ziehen sie weiter.

Cyrill Pürro
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Vom 13. August bis in den September hinein, konnten Besuchende auf dem Riesenrad ihre Runden drehen.

Vom 13. August bis in den September hinein, konnten Besuchende auf dem Riesenrad ihre Runden drehen.

Patrick Luethy

Das Schaustellerehepaar Ernst und Ruth Buser zieht nach rund dreiwöchigem Betrieb seines Riesenrades auf dem Klosterplatz in Olten eine «erfreuliche Bilanz». Das Riesenrad sei laufend besucht worden. Insbesondere an Wochenenden und Abenden gab es einen regelrechten Ansturm auf die Attraktion, wie Ruth Buser auf Anfrage erzählt. Kulturell wie finanziell habe sich das Aufstellen gelohnt. Die Schaustellergattin meint:

«Wir konnten dem Engpass von diesem und letztem Jahr etwas entgegenwirken, das Riesenrad war ein Hit.»

Deshalb sei sie für die Möglichkeit, das Riesenrad trotz Kilbi-Absage aufzustellen, enorm dankbar gewesen. «In diesem Jahr war Olten erst unser zweiter Standort, an dem wir unser Riesenradangebot präsentieren konnten.»

Für den Rest des Jahres mussten die Schausteller coronabedingt grösstenteils auf ihre Engagements verzichten. Vom Oltner Publikum ist Buser sichtlich begeistert. «Die Leute hier sind freundlich und gut gelaunt, was der Attraktion Riesenrad zusätzlich eine feierliche Atmosphäre verleiht», wie sie sagt.

Die Schausteller der Buser Freizeittechnologien reisen im Oktober für zehn Tage nach Martigny und stellen da ihr Riesenrad ein weiteres Mal auf. «Alles andere ist noch ungewiss», sagt Buser über die Zukunft. Normalerweise schmückt das Riesenrad der Familie Buser jährlich den Weihnachtsmarkt von Luxemburg. Doch die Durchführung dieses Anlasses läge zurzeit noch in den Sternen, wie Ruth Buser erklärt.

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