Olten
Neuer Verwaltungsrat der Städtischen Betriebe Olten für Amtsperiode 2021/22 gewählt

Christina Meier aus Olten und Martin Mühlebach aus Rifferswil komplettieren das siebenköpfige Gremium.

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Neben den Bisherigen Daniel Probst, Aristide Roberti, Benvenuto Savoldelli, Peter Wullschleger und Urs E. Zurfluh hat der Stadtrat von Olten Christina Meier aus Olten und Martin Mühlebach aus Rifferswil in den Verwaltungsrat der Städtischen Betriebe Olten (sbo) gewählt. Die Amtsperiode beträgt neu ein Jahr. Als neuer Verwaltungsratspräsident wurde Daniel Probst bestimmt.

Neu in den Verwaltungsrat der Städtischen Betriebe Olten (sbo) gewählt: Christine Meier.

Neu in den Verwaltungsrat der Städtischen Betriebe Olten (sbo) gewählt: Christine Meier.

zvg

Die Wahl war Abschluss eines aufwändigen Auswahlverfahrens aus rund 130 eingegangenen Bewerbungen, nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, zwei Mandate mit den Expertisen Energie, Nachhaltigkeit und Ökologie einerseits und Marketing und Kommunikation andererseits öffentlich auszuschreiben. Vorgabe war zudem, dass mindestens eines der beiden ausgeschriebenen Mandate durch eine Frau besetzt werden sollte.

Neu in den Verwaltungsrat der Städtischen Betriebe Olten (sbo) gewählt: Martin Mühlebach.

Neu in den Verwaltungsrat der Städtischen Betriebe Olten (sbo) gewählt: Martin Mühlebach.

zvg

Der 34-jährige Martin Mühlebach hat einen Bachelor in Umweltnaturwissenschaften und ein Master in Energy Science and Technology der ETH Zürich. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Lemon Consult AG, einer Beratungsfirma für Energiefragen. Seine Kernkompetenz liegt im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Die 48-jährige Christina Meier hat Wirtschaftswissenschaften studiert und diverse Weiterbildungen im Bereich Organisationsentwicklung, Leadership und Management, Kommunikation und Führung absolviert. Die frühere FDP-Kantonsrätin ist seit 2012 als Leiterin Nachhaltigkeit bei der SBB AG tätig und dabei verantwortlich für die Klimastrategie, ökologische Nachhaltigkeit und Steigerung der Energieeffizienz.

Bei seiner Auswahl setzte der Stadtrat primär auf die beruflichen Qualifikationen der Bewerbenden, in der nun gewählten Kombination auf Nachhaltigkeit, Ökologie und Innovation sowie Kommunikation und Marketing in Verbindung mit klassischem Energiewissen. Keine Rolle gespielt hat die Parteizugehörigkeit; nach eingehenden Abklärungen aus fachlichen Überlegungen bewusst in den Hintergrund gestellt wurde ferner, dass der neugewählte Martin Mühlebach für die gleiche Firma arbeitet wie das ebenfalls neue Stadtratsmitglied Raphael Schär-Sommer.

Vergütungen neu geregelt

Der Stadtrat hat ferner zur Kenntnis genommen, dass die Vergütungen für die Verwaltungsräte von sbo und a.en neu geregelt wurden. Massgebend dafür war, dass insbesondere die Aufgaben des Verwaltungsratspräsidiums nach der Entflechtung von AVAG und a.en und der Neuaufstellung von a.en und sbo bezüglich Präsenz und Verfügbarkeit neu definiert werden konnten.

Ab 1. August bezieht der neue Verwaltungsratspräsident der sbo eine Entschädigung von 24'800 Franken (bisher 48'000 Franken) pro Jahr, der Vizepräsident bzw. die Vizepräsidentin 18'800 Franken, die übrigen Mitglieder 16’800 Franken. Sitzungsgelder und Spesen sind im Honorar inbegriffen; hingegen werden Sonderaufwendungen und Delegationen separat entschädigt.

Im Verwaltungsrat der a.en, der von der Muttergesellschaft sbo bestimmt wird und sich selber konstituiert, bezieht der Präsident bzw. die Präsidentin neu eine Entschädigung von 28'600 Franken, der Vizepräsident bzw. die Vizepräsidentin von 19'600 Franken und die übrigen Mitglieder von 17'600 Franken. (sko)

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