Nachgefragt
Kantonsplaner Sacha Peter: «Olten bleibt vorläufig die grösste Stadt im Kanton»

Aktuell läuft in Olten die Mitwirkung zum räumlichen Leitbild. Am Rande der Veranstaltung «Dialog Wirtschaft und Politik» im Kulturzentrum Schützi hat der Kantonsplaner Sacha Peter drei Fragen zur laufenden Ortsplanung in der Stadt beantwortet.

Fabian Muster
Drucken
Teilen
Kantonsplaner Sacha Peter während seines Vortrags.

Kantonsplaner Sacha Peter während seines Vortrags.

Patrick Lüthy

In Olten läuft noch bis Ende September die Mitwirkung zum räumlichen Leitbild. Wie soll sich die Stadt aus Ihrer Sicht in den nächsten rund 20 Jahren entwickeln?

Kantonsplaner Sacha Peter: Olten ist und bleibt vorläufig die grösste Stadt im Kanton Solothurn. Damit ist auch die Erwartung verknüpft, dass ein substanzieller Teil des Wachstums hier erfolgen kann. Olten verfügt über alle Grundvoraussetzungen – gute Erreichbarkeit, zahlreiche Naherholungsgebiete, schöne Altstadt –, damit ein qualitatives Wachstum an diesem Ort möglich ist.

Olten könnte bis 2045 auf bis zu 25'000 Einwohner anwachsen. Ist das tatsächlich ohne neue Bauzonen möglich, wie dies die Stadtverwaltung vorhat?

Das ist ganz klar so. Olten ist auch nicht die erste Stadt, die sich dieser Herausforderung stellen muss. Das ist heutzutage der Normalfall in der Raumplanung.

Olten SüdWest ist das grösste Entwicklungsgebiet der Stadt. Wie stehen Sie dazu?

Es ist richtig, dass die Stadt das Gebiet weiterentwickelt und die Defizite, die sich in der Vergangenheit gezeigt haben, behoben werden. Ganz zentral ist, dass die geplante Stadtteilverbindung Hammer kommt. Das ist eine Lebensader für dieses Quartier und eine Notwendigkeit, damit dieses Gebiet eine gute Perspektive hat. Ansonsten wird das Quartier ein Aussenposten bleiben, der nicht richtig an die Innenstadt angebunden ist – und das wäre schade. (fmu)

Aktuelle Nachrichten