Mein Olten
Das ultimative Oltner Literatur-Quiz

Thomas Knapp
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Eine Literatourstadt verlangt logischerweise nach eine Literatourquiz; bitte schön, hier ist es.

Eine Literatourstadt verlangt logischerweise nach eine Literatourquiz; bitte schön, hier ist es.

Bruno Kissling

Spätestens seit Region Olten Tourismus vor fünf Jahren den Schweizer Schriftstellerweg lanciert hat, wissen wir: Olten ist eine Literaturstadt. Nun ist die Zeit reif für das Oltner Literatur-Quiz. Zur ersten Frage:

Viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben das 3G-Zertifikat für Olten: hier geboren, gelebt oder gearbeitet. Welcher Autor kann das 3G-Zertifikat nicht vorweisen?

r) Rolf Lappert
s) Franz Hohler
t) Martin Suter

Bei Frage zwei wird’s etwas schwieriger. Es geht um ein Zitat von Peter Bichsel: «Ich war sechsjährig damals, 1941, als wir von Luzern nach Olten kamen, und vom ganzen Umzug blieb in meiner Erinnerung nur ein einziges Bild.»

An welches Bild erinnert er sich über siebzig Jahre später?

p) An die Holzeisenbahn in seinem Zimmer
q) An den Pfarrer am Pfarrweg
o) An sein Schaukelpferd im Garten

Weshalb es in Olten eine weltweit einzigartige Dichte an Dichtern gebe, wollte jemand von Alex Capus wissen.

Wie hat er diese Frage beantwortet?

x) Weil alle zu Frölein Brotschi in die erste Klasse gingen
u) Weil sie in Olten etwas ins Trinkwasser tun
v) Weil alle in Olten von klein auf Buchstabensuppe löffeln

Bei der vierten Frage wird der Name einer Frau gesucht, die fast während eines halben Jahrhunderts Herausgeberin des Frauenkalenders war und damit vielen Frauen eine literarische Bühne bereitete.

Wie hiess diese Oltner Feministin, die sich zeitlebens für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzte?

i) Maria Felchlin
l) Clara Büttiker
m) Cécile Lauber

Die gesuchte Frau war auch Schriftstellerin. Zitiert sei die vierte und letzte Strophe ihres Gedichts «Sommermorgen im Stadtpark».

Ein alter Mensch auf einer Bank,
erfüllt von Frieden und auch Dank,
sieht zu den alten Bäumen auf,
bedenkt des eigenen Lebens Lauf.

Bei der Frage fünf wird’s halbwegs politisch:

Welcher Oltner Stadtpräsident war auch ein gefragter Autor? Seine Bändchen sind im kleinen Roven Verlag des Buchhändlers Peter Butz (Buchhandlung Delphin) erschienen.

w) Martin Wey
r) Philipp Schumacher
o) Hans Derendinger

Der gesuchte Poet war auch bekannt für seine träfen Sprüche. Zum Beispiel:

der bescht chopf nützt nüt, we me ke füdle het

Die Fehler, die der Verwaltung unterlaufen, sind ihr bestgehütetes Amtsgeheimnis.

Ein Geheimnis versteckt sich auch hinter der sechsten Frage: Im Büchlein «Eine Kuh verlor die Nerven» sind Franz Hohlers allerersten Texte versammelt, die er als Kantischüler geschrieben hatte.

Warum verlor die Kuh aber die Nerven?

u) Sie wurde zur Schlachtbank geführt
y) Sie blockierte die City-Kreuzung
z) Sie verirrte sich in der Winkel-Unterführung

Alexandra von Arx gewann zur Eröffnung des Schweizer Schriftstellerwegs 2016 den Schreibwettbewerb und damit eine Hörstation. Bei Frage sieben wird der Titel ihres Siegertextes gesucht.

a) Mein Olten
s) OlteNetlO
b) Olten retour

Olten ist auch Kabarettstadt. Deshalb sei ihr die achte und letzte Frage gewidmet.

Wo sind alle Preisträgerinnen und Preisträger der Oltner Kabaretttage vereint?

e) Quai Cornichon
f) Promenade des honorés
g) Walk of Fame of Humour

War doch gar nicht so schwierig. Die Lösung ergibt sich aus der Reihenfolge der richtigen Antworten. Kleine Hilfe: Diesen Namen kennen alle in Olten, er steht nicht für die Katz. Lösung an redaktion@oltnertagblatt.ch. Der erste und einzige Preis ist ein Kaffee in der OT-Redaktion. Urs Huber und Fabian Muster erfahren das zwar erst beim Lesen dieser Kolumne, aber Nähe zur Leserschaft ist unbezahlbar. Und ich spendier zum Kaffee eine Perle mit Oltner Geschichten.

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