Die Bauverwaltung Hägendorf hatte einen Antrag für die Bewilligung zum Abbrennen eines mitternächtlichen Feuerwerks (an einem Geburtstagsfest) erhalten und diesen Antrag nach Konsultation der Bereichsleitersitzung abgelehnt. Grund dafür waren die Lärmbelastung für Mensch und Umwelt sowie Überlegungen in Bezug auf Präjudizien.

Das Rechtsmittel sieht diesbezüglich eine Beschwerde an den Gemeinderat vor. Der Beschwerdeweg wurde eingeschlagen. Der Rat hatte zu entscheiden. Der Gemeinderat stützte an seiner letzten Sitzung die Ablehnung des Antrages und lehnte die Beschwerde ab. Auch hierbei waren die Gründe Lärmschutz und Präjudiz.

Das Amt für Verkehr und Tiefbau (AVT) beabsichtigt, in Egerkingen (Oltnerstrasse) den Neubau Kreisel Winterlen umzugestalten und hat die Gemeinde zur Vernehmlassung eingeladen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau A1 auf sechs Spuren zwischen Luterbach und Härkingen soll der Anschluss Egerkingen optimiert werden. So soll neu östlich der Autobahnüberführung ein Kreisverkehr gebaut werden.

Die Gemeinde Hägendorf hat die Pläne durch die PUV (Kommission für Planung, Umwelt und Verkehr) prüfen lassen. Gestützt auf deren Entscheid fordert die Gemeinde in der Vernehmlassung eine bessere/sicherere Lösung für den Langsamverkehr (der gemäss Plan die Kantonsstrasse westlich des Murpfkreisverkehrs zwischen Hägendorf und Egerkingen kreuzen müsste) für den Weg nach Egerkingen bzw. in den Gäupark.

Lärmsanierung angehen

Der Kanton (AVT) hat der Gemeinde das Lärmsanierungsprojekte zur Stellungnahme zugesendet. Kernstück der Sanierung ist ein lärmdämmender Belag auf der Allerheiligenstrasse (südlich Einlenker Langenbruckstrasse), dem Kirchrain und der Bachstrasse. Der Belag soll zwischen 2019 und 2023 eingebaut werden. Auf Lärmschutzwände verzichtet das Projekt aus diversen Gründen (geringer Nutzen, Kosten-/Nutzenverhältnis, Platzverhältnisse, Ortsbild).

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist auf dem Abschnitt durch das AVT nicht vorgesehen. Die PUV hat das Dokument geprüft und zu Handen des Gemeinderates eine Antwort verfasst. Die Kommission stellt den Verzicht auf eine Geschwindigkeitsreduktion im Bereich der Schulhäuser infrage. Der Belagseinbau wird befürwortet.

Die Kulturkommission hat die Richtlinien zur Benutzung des Raiffeisenareals überarbeitet. Ergänzend dazu wurde eine Hausordnung für Anlässe erarbeitet. Mit Rücksicht darauf, dass die Arena ein wesentlicher Kostenfaktor, für die Vereine aber von grosser Bedeutung ist, wurden die Mietgebühren weder gesenkt noch erhöht. Der Gemeinderat hat die Entwürfe für einer Vernehmlassung durch die Vereine verabschiedet. Die beiden Dokumente werden nach der Vernehmlassung dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt.

Die Überdeckung Cholersbach, vom Gebäude der alten Chäsi (Brillengeschäft) bis Einlenker Bachstrasse (Metzgerei), weist erhebliche Mängel auf, welche umgehend zu beheben sind. Aus Sicherheitsgründen werden in den nächsten Tagen an neuralgischen Stellen Gewichtsbeschränkungen vorgegeben. Demnächst werden diese Stellen von unten gestützt, um die Beschränkungen möglichst rasch wieder aufheben zu können. (mgt/hub)