Olten

«Kabarett unterwägs» als neues Format der Kabarett-Tage

Kilian Ziegler (links) und Thomas Lötscher geben «Heiter im Abgang – Hier liegt der Hund begraben». zvg

Kilian Ziegler (links) und Thomas Lötscher geben «Heiter im Abgang – Hier liegt der Hund begraben». zvg

Die Oltner Kabarett-Tage erobern den Kanton: Kilian Ziegler und Thomas Lötscher treten mit «Heiter im Abgang» in insgesamt fünf Gemeinden auf.

Die Gesellschaft Oltner Kabarett-Tage ist neu nicht nur während des Festivals im Mai ein Multiplikator des guten Humors: Im Vorfeld erhält das Publikum heuer erstmals an fünf verschiedenen Orten im Kanton Solothurn Besuch. «Kabarett unterwägs» heisst das neue Format, in welchem Inhalte aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bewegen, unterhalten und begeistern. «Wir wollten, dass ‹Kabarett unterwägs› vor Ort auch Themen zur Sprache bringt, welche die Menschen am Spielort selbst beschäftigen», sagt Rainer von Arx, künstlerischer Leiter der Oltner Kabarett-Tage.

Lokalkolorit zwingend also. Und wer soll das können? Genau. «Zwei ausgewiesene Künstler», so die künstlerische Leitung. Der Entlebucher Thomas Lötscher alias «Veri, der Abwart» und der Oltner Slam-Poet Kilian Ziegler.

Die letzten Überlebenden

«Heiter im Abgang – Hier liegt der Hund begraben» – so lautet das Programm der beiden. Begegnen sich der Hintermöösler Veri und Slam-Poet Kilian Ziegler zufällig als letzte Überlebende einer Beerdigung im Säli der lokalen Beiz zum ersten Mal, dann prallen zwei Welten aufeinander. Doch die beiden Gegensätze haben eines gemeinsam: Beginnen sie über die grossen und kleinen Themen der Welt zu philosophieren, schweifen sie auf ihre ganz eigene Weise herrlich ab und aus. Und das Publikum wird Zeuge eines humoristischen Feuerwerks, wenn zwei Charakterköpfe nicht nur zusammen, sondern auch ins Schwarze treffen.

Und als wäre dies alles nicht genug, taucht plötzlich ein ominöser Brief auf, der verdächtig nach Testament aussieht.

Nicht einfach: Die Lokalsuche

«Es war gar nicht so einfach, in den Dörfern draussen noch die entsprechenden Lokalität mit einem Saalbau zu finden», sagt von Arx. Vor allem in Verbindung mit einer gewissen Veranstaltungserfahrung. «Und natürlich haben wir darauf geachtet, dass die Spielorte schon im ganzen Kanton verteilt sind.»

Hinzu kommt, dass sich die Gäste vor dem amüsanten Abend im entsprechenden Restaurant noch kulinarisch verwöhnen lassen können. «Genau», sagt von Arx. Das Eine schliesse das Andere jedenfalls nicht aus.

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