Währungs- und strukturbereinigt resultierte ein Umsatzplus von 0,6 Prozent. In der Schweiz allein stieg der Fleischabsatz um 1,4 Prozent auf 122,5 Millionen Kilo, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Inlandumsatz erreichte 1,76 Mrd. Fr. oder 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dass der Umsatz mit dem gesteigerten Absatzvolumen nicht mithielt, führt Bell auf die durchschnittlich 0,8 Prozent tieferen Verkaufspreise zurück. Umsatztreiber waren Schweizer Fleisch und Meeresprodukte. Der gesamte Fleischmarkt in der Schweiz musste nach Bell-Schätzungen einen Rückgang um 2 Prozent hinnehmen. Genaue Zahlen will das Unternehmen Mitte Februar bekannt geben.

Betriebaufnahme im 2018

In Oensingen beschäftigt Bell derzeit zirka 600 Personen. Und die Planung ist noch nicht abgeschlossen: Bell will auf dem Grundstück «Holinden» im Industriegebiet Oensingen bekanntlich eine Schweinezerlegerei bauen, deren Betriebsaufnahme vorerst für 2015/2016 vorgesehen war. Nun hat Bell diesen Termin neu auf 2018 angesetzt, wie Davide Elia, Leiter Kommunikation bei Bell, erklärt. Bedingung sei, dass der Baubeginn 2016 erfolgen kann. Man gehe nun mit Hochdruck an die Planung und ans Erarbeiten des Umweltverträglichkeitsberichts.

Das Vorhaben war ins Stocken geraten, weil gegen die noch zu bauende Erschliessungsstrasse zum Baugrundstück Einsprache erhoben wurde. Diese wurde jedoch abgelehnt und nicht weitergezogen (wir berichteten). Noch vor dem Baugesuch folgt als nächstes die Auflage des Gestaltungsplans, bei der ebenfalls mit Einsprachen gerechnet wird. (wak/sda)