Silvia und Peter Sonderegger werden Ende Jahr die operative Leitung der Firma ihren beiden Söhnen, Björn und Deny, übergeben. Peter Sonderegger war 36 Jahre lang Geschäftsleiter. Die Söhne sind mit der Unternehmung gross geworden. Beide haben Ausbildungen ausserhalb der Gebäudereinigungsbranche gemacht und so wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Zwei gleichwertige Partner

Björn und Deny Sonderegger sind beide gleichwertige Partner. Das heisst, sie teilen die Gesamtverantwortung. Trotzdem war es ihnen wichtig, dass jeder einen eigenen Verantwortungsbereich hat. So wird Björn Sonderegger zukünftig für die Abteilung Unterhalt verantwortlich sein. Zu diesem Bereich gehören sämtliche Dienstleistungen mit festen Verträgen wie zum Beispiel die wöchentliche Reinigung eines Bürogebäudes.

Deny Sonderegger wird die Abteilung Spezialreinigungen übernehmen. In diesem Bereich bieten die P. Sonderegger AG mit 30 festangestellten Mitarbeitenden komplexere Reinigungsdienstleistungen an, welche nicht wiederkehrend sind und vertiefte Kenntnisse benötigen. Beispiele dafür sind die Reinigung von Verglasungen, Grundreinigungen von Böden oder die Endreinigung von Neubauten. In diese Abteilung wird auch die Farebo AG als eigenständiger Bestandteil integriert.

Verantwortung und Vertrauen

Björn und Deny Sonderegger wollen die P. Sonderegger AG im gleichen Sinne weiterführen und neue Ideen einbringen. «Wir tragen eine grosse Verantwortung. Bei der P. Sonderegger AG arbeiten über 300 Personen, die unseren Namen täglich hinaustragen und einen tollen Job machen», sagt Björn Sonderegger. Die beiden neuen Geschäftsführer werden Anfang 2017 eine leichte Anpassung an der Organisation vornehmen.

Dies hat aber nichts mit der Geschäftsübergabe zu tun, sondern mit der Tatsache, dass sich ein Unternehmen laufend den veränderten Rahmenbedingungen anpassen muss. Deny Sonderegger erwähnt als grösste Herausforderung der nächsten Zeit: «Unsere Eltern haben uns ein grosses Vertrauen ausgesprochen und diesem Vertrauensausspruch wollen wir gerecht werden.»

Nicht selbstverständlich

Die Nachfolgeregelung ist nicht selbstverständlich. Peter Sonderegger schätzt sich glücklich, dass gleich beide Söhne die Geschäftsleitung übernehmen werden: «Viel zu oft hört man heutzutage, dass Unternehmer keinen Nachfolger für ihre Firma finden.» Er selber tritt vorerst noch nicht ganz in den Ruhestand. Er ist weiterhin VR-Präsident und wird die Unternehmung in strategischen Projekten unterstützen. (pd)