Es war eine stille Gemeindeversammlung; die erste unter der Führung des neuen Gemeindepräsidenten Thomas Blum. Keinerlei Voten aus dem Plenum der 26 anwesenden Stimmberechtigten: Das spricht eine deutliche Sprache.

Offenbare Zufriedenheit überall, auch wenn das Jahr 2018 aus offiziellem Munde zum Jahr der Konsolidierung erklärt wurde. Geringe Nettoinvestitionen von 124'000 Franken sind ein untrügliches Zeichen dafür. Sämtliche Anträge des Gemeinderats fanden Zustimmung.

Knappe Investitionen

So befürworteten die Anwesenden auch wortlos die Sanierung Werkhofsammelstelle für 65'000 Franken, wo unter anderem nach dem Ende des Papiersammel-Zeitalters durch die Primarschülerschaft eine permanente Altpapiersammelstelle eingerichtet wird. Zudem steht die Sanierung Schmiedengasse mit 150'000 Franken zu Buche.

Ebenfalls wortlos passierte der Antrag, den Frischwasserpreis pro Kubikmeter um 30 Rappen auf 1,70 Franken zu senken. Im Gegenzug aber erfolgt eine Erhöhung in derselben Grösse auf neu 2 Franken/Kubikmeter in der Abwasserrechnung. Dies darum, weil das Eigenkapital dieser Spezialfinanzierung kontinuierlich abnimmt und aktuell noch rund 100'000 Franken beträgt.

Die Spezialfinanzierung Abwasser sieht trotz Erhöhung der Abwassergebühr für 2018 noch immer einen Aufwandüberschuss von knapp 20'000 Franken vor, während die Wasserversorgung trotz Reduktion des Kubikmeterpreises mit einem Plus von 24'000 Franken rechnet.

Neu wird Claudia Siegenthaler als Bereichsleiterin Administration rückwirkend auf 1. Juli 2017 in einem 80-Prozent-Pensum beschäftigt sein. Die Pensenerhöhung um 20 Prozent sei darum angezeigt, weil «neue Aufgaben wie die der Integrationsbeauftragten auf die Gemeindeverwaltungen zukommen und die Gemeinde einen stetigen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen hat», wie Verwaltungsleiter Jörg Nützi erklärte.

Mehr Militär

Die Anstrengungen von Ressortchef Roland Wyss, künftig wieder vermehrt militärische Einheiten in Fulenbach einquartieren zu können, scheinen Früchte zu tragen. Für die Monate März, April, Mai, August und September liegen provisorische Anfragen vor. Im Budget verspricht man sich rund 22'000 Franken davon. Vor zehn, fünfzehn Jahren lagen die Erträge noch bei rund 80'000 Franken.