Olten

Die Messe in Olten ist eröffnet – ein Blickfang ist der neue Pistenbully mitten im Gelände

Eine Woche früher als in den Jahren zuvor ist am Freitagabend die Messe in Olten gestartet. Die Organisatoren erwarten bis zu 80 000 Besucher.

In diesem Jahr ist das Luzerner Hinterland mit dem Unesco Biosphäre Entlebuch zu Gast an der Messe in Olten (MiO). Und die Region lässt sich nicht lumpen: Hauptattraktion mitten im Messegelände auf dem Bifangplatz ist ein neuer Pistenbully, der auch von innen begutachtet werden kann. Das gleiche Modell soll kommenden Winter im Skigebiet Sörenberg erstmals zum Einsatz kommen. In den beiden gleich gegenüberliegenden Messezelten an der Bifangstrasse gibt es zudem Produkte wie Käse, Fleisch oder Bier zu kaufen, mehrere Wettbewerbe und ein kleines Beizli. Auch der am vergangenen eidgenössischen Schwingfest Zweitplatzierte Joel Wicki hat am Sonntag einen Auftritt.

«Wir haben traditionell eine enge Verbindung zur Region Olten, sie gehört zu unserem Einzugsgebiet», begründet Ueli Mattmann die starke Präsenz. Der für den Verkauf beim Biosphärenreservat Verantwortliche hofft mit dem Auftritt, neue Gäste ins Entlebuch zu locken. Dafür will er möglichst viele Flyer an den Mann und die Frau bringen. Als Partner ebenso im Messezelt anwesend ist der Skiclub Olten, der in Sörenberg eine Hütte besitzt.

Bei einem Rundgang fällt auf, dass einige Gewerbler doch einiges an Material an die MiO geschleppt haben. So etwa Fritz Aebi von Biri Bikes aus Aarburg. Der Velohändler hat Fahrräder im Wert von mehreren zehntausend Franken vor Ort. «Es geht ums Gesehenwerden», sagt der Inhaber. Natürlich hofft er auch auf Neukunden und auf den einen oder anderen Verkauf – inklusive Messerabatt. Einfacher hat es da der Hundezubehörshop Hamlin, der seinen MiO-Stand gleich vor dem eigenen Laden an der Engelbergstrasse hat. «Wir verkaufen während der Messe mehr, weil wir abends länger und auch am Sonntag geöffnet haben», sagt Silvano Renggli.

Erstmals einen Stand besitzt der Quartierverein rechtes Aareufer, welcher die MiO vor über 70 Jahren ins Leben gerufen hat. «Wir wollen uns bekannter machen und Neumitglieder gewinnen», sagt Präsident Arthur Spring. Ebenso präsent sind die Parteien SP, FDP und SVP, welche mit ihren Kandidaten nicht nur auf Stimmenfang sind, sondern auch unterschiedliche Biermarken ausschenken: Die SP das einheimische Drei Tannen – Gründer Luc Nünlist ist Mitglied, die FDP das Appenzeller und die SVP das Feldschlösschen.

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