Überstürzt wirken die Massnahmen nicht, welche der Oltner Stadtrat im Zeichen des Klimaschutzes anstrebt. Er setzt auf Kontinuität des Bewährten und auf dessen Ausbau, wie einer Medienmitteilung der Stadtkanzlei zu entnehmen ist.

Im kommenden Jahr steht das Label Energiestadt Olten auf dem Prüfstand: Für den Stadtrat ist gemäss Medienmitteilung dabei «ein gutes Resultat» als Zielsetzung primär. Wie ist das zu erreichen? Schlüsselwort: Reduktion des Ressourcenverbrauchs. Neben den bekannten und bewährten Massnahmen, unter anderem konnte der Energieverbrauch des Sälischulhauses und des Stadthauses dank Sanierungen markant gesenkt werden, fasst der Stadtrat zusammen mit den Städtischen Betrieben Olten mehrere Projekte ins Auge (siehe Box unten).

Gemäss Mitteilung hat die Stadt Olten in den vergangenen Jahren bereits Massnahmen umgesetzt, die dem Klimaschutz dienen. Jüngste Beispiele dafür sind die Sanierung des Hauses der Museen, die Erneuerung der Drucker im Stadthaus, das Elektrokommandofahrzeug der Feuerwehr und die Tatsache, dass die Hälfte der Fahrzeugflotte der Aare Energie AG mit Gas oder Strom betrieben werden.

Zu den Dauerbrennern gehören laut Stadtrat auch die Berücksichtigung von Energieeffizienz im Submissionswesen sowie Auflagen bei Gestaltungsplänen bezüglich Freiraum und Energieversorgung.

Im Bereich Mobilität bleibt der Mobilitätsplan weiterhin Grundlage für die kommenden Massnahmen. Bereiche wie Parkierungsreglement, Fuss- und Velonetzplanung werden im Rahmen der anstehenden Ortsplanrevision wieder aufgenommen.