Fulenbach

Der Gestaltungsplan Salzmatt/Neumatt nimmt einen weiteren Anlauf

Im Gebiet Neumatt/Salzmatt sollen drei Wohnhäuser entstehen.

Im Gebiet Neumatt/Salzmatt sollen drei Wohnhäuser entstehen.

Die zweite Auflage des Gestaltungsplanes Salzmatt/Neumatt liegt auf der Gemeindeverwaltung Fulenbach öffentlich auf.

In einer ersten Etappe sollen an der Neumattstrasse auf den Arealen Salzmatt und Neumatt in Fulenbach drei Wohnhäuser errichtet werden. Das geht aus dem Gestaltungsplan der Aaregäuer Gemeinde vom 14. August hervor. Weil die erste Auflage, welche zwischen August und September aufgelegt wurde, keine Profilierung beinhaltete, wurde diese vom Gemeinderat als bewilligungsunfähig abgelehnt. Jetzt liegt die zweite Auflage auf der Gemeindeverwaltung Fulenbach öffentlich noch bis 23. November auf.

Das Projekt ist in zwei Etappen gegliedert, wobei die drei baugleichen Wohnhäuser die erste Etappe bilden. Sie werden auf einer Parzelle mit einer Fläche von 3631 Quadratmetern errichtet und sorgen für Raum von 21 Eigentumswohnungen. 48 Personen sollen hier in Dreieinhalb-, Viereinhalb- und Fünfeinhalbzimmerwohnungen sesshaft werden.

Architektonisch unterscheiden sich die dreistöckigen Wohnungen aber nur anhand ihrer Anzahl Zimmer voneinander. Wie die Zimmer sind die Gebäude identisch und haben drei Stockwerke, wobei die dritte Etage ein Attikum ist. Die Wohnhäuser dürfen nur mit einem Flachdach ausgestattet werden, was in der Schweizerischen Fachvereinigung für Gebäudebegrünung aufgeführt ist. Demnach müssen auf den Dächern, sofern diese nicht als Terrassen genutzt werden, Grünflächen angelegt werden. Ausserdem sorgen Retentionsfilter auf den Flachdächern dafür, dass Regenwasser schnell versickern kann. Ausnahmen hinsichtlich der Dachform gibt es nur bei Häuschen über der Einfahrt in die unterirdischen Einstellhallen. Autos oder sonstige Fahrzeuge dürfen nicht auf dem Gelände der Wohnhäuser parkieren. Nur Velos dürfen kurzzeitig auf Abstellplätzen vor den Hauseingängen deponiert werden, im Normalfall werden sie im Untergeschoss oder beim Zugang zum Treppenhaus oder Lift untergebracht.

Für alle Altersgruppen konzipiert

Die Wohnhäuser sind für alle Altersgruppen aber auch für Rollstuhlnutzende konzipiert worden. So wird überall auf behindernde Türschwellen verzichtet; auch beim Zugang zum Balkon. Nicht nur auf Behindertenzugänglichkeit wird geachtet, sondern auch auf die Umwelt.
75 Prozent des Wärmebedarfs für Heizungen und Wasser werden durch erneuerbare Energien erzeugt. Die Verkehrsbewegungen, welche durch die Zugezogenen zunehmen, können von der Neumattstrasse ohne Probleme aufgenommen werden, weil die entstehende Verkehrsbelastung im Grunde nur minimal ist.

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