Hervorragende Arbeiten

Das BBZ Olten ist eine Plattform für vielseitige Talente

talents@bbzolten – die Plattform für Talente des Jahrgangs. Drei Prozent der besten Abschlussarbeiten am BBZ Olten wurden ausgezeichnet.

talents@bbzolten – die Plattform für Talente des Jahrgangs. Drei Prozent der besten Abschlussarbeiten am BBZ Olten wurden ausgezeichnet.

45 Lernende mit 18 Arbeiten konnten am Berufsbildungszentrum Olten für ihre Leistungen ausgezeichnet werden.

Schon während der Vernissage der besten Arbeiten im Foyer des Berufsbildungszentrums Olten wurde klar, dass hier nur hervorragende Arbeiten ausgezeichnet würden. Damit auch in diesem Jahr wieder ein Publikumspreis vergeben werden konnte, waren die 18 Ausstellungsstände mit einer Nummer gekennzeichnet. Das Publikum musste sich also nur die Nummer ihres Favoriten merken.

Vielseitige Begabungen und Talente der Lernenden würden gezeigt, begrüsste Georg Berger, Direktor BBZ Olten, die Gäste. Es bedürfe Offenheit, Neugier und Mut, um an diesem Anlass präsent sein zu können. Von insgesamt 600 geschriebenen Arbeiten am BBZ Olten seien 18 ausgewählt worden, was die besten drei Prozent der Schule widerspiegle. Die Förderung von Talenten und guten Ideen ist für die Schweiz von grosser Bedeutung, da Innovation doch die entscheidende Ressource unseres Landes und somit der Humus unseres Wohlstands sei.

Publikumspreis kam zuerst

Sandro Stücheli, Berufsfachschullehrer Französisch an der Kaufmännischen Berufsschule Olten, führte die Anwesenden durch den Abend und begann direkt mit dem Publikumspreis, der via App-Abstimmung vergeben wurde. Am meisten überzeugt hatte der Auftritt der Gruppe um Nadia Aerni, Samira Schwaller, Siria Stuto und Antonia Wagner, die mit ihrem Stand zum Thema «Menschen mit Down-Syndrom – Nicht krank, nicht kaputt, nur anders» am meisten Stimmen sammeln konnten.

Nun wurden die besten Arbeiten des Jahrgangs in jeder Kategorie präsentiert. Den Anfang machten die Vertiefungsarbeiten der Lernenden aus den Lehrgängen mit Eidgenössischem Berufsattest EBA. Sara Dietschi, Manuel Mena und Fenia Tonnemacher arbeiteten zum schwierigen Thema «Suizid» und präsentierten ihre Ergebnisse in gefühlvoller und nachdenklich stimmender Weise. Der Zufall wollte es, dass alle drei Vertiefungsarbeiten der EBA-Lernenden von der Jury dieselbe Punktzahl bekamen. So freute sich Sandro Stücheli besonders, dass er noch zwei weitere erste Plätze vergeben durfte.

Die prämierte Vertiefungsarbeit im Bereich Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ liess die Anwesenden in die Musik eintauchen: «Ukulele – Warum ist sie ein Kultinstrument?». Die beiden Hörsystemakustikerinnen Lisha Kipfer und Rebekka Martic spielten gar gemeinsam ein Lied, um den schönen Klang des selbst gebauten Instruments unter Beweis zu stellen.

Jazznachwuchs in Form

Die musikalischen Intermezzi des Abends wurden von den Talenten des Jazzworkshops der Kantonsschule Olten unter der Leitung von Ueli Trautweiler dargeboten. Mit drei kurzweiligen Interpretationen bereicherten diese den festlichen Anlass.

An der Kaufmännischen Berufsfachschule KBS werden selbstständige Arbeiten verfasst. Hier haben sich die beiden angehenden Kauffrauen Djeneta Alitovski und Sabrina Bader gegen die anderen durchgesetzt. Sie vertieften sich in das brandaktuelle Thema «Umweltschutz – Und wo können die Lehrbetriebe optimieren?».

Die erarbeiteten Ideen hatten die beiden in ihrem jeweiligen Lehrbetrieb umgesetzt und ausgewertet und damit eindrücklich gezeigt, dass sich alle für den Umweltschutz engagieren können.

Selina Studer und Dario Geiser betraten als Letzte die Bühne für ihre Präsentation der interdisziplinären Projektarbeit IDPA der Berufsmaturität. Ihr Thema «Artificial Intelligence im Schweizer Bankensektor» machte ersichtlich, welche Chancen, aber auch Risiken sich durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Bankensektor ergeben.

Die Lernenden hätten keine Mühe gescheut, um eine wirklich hervorragende Arbeit zu leisten, verabschiedete Stücheli die Gäste. Und diesem Effort war dieser Abend als Talentplattform gewidmet.

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