Casting-Sendung
«Der Kampf und die Anstrengung haben sich gelohnt»: Oltnerin steht im «Switzerland's Next Topmodel»-Finale

Die meisten Jobs hat sie bereits abgesahnt. Ob es für Venance Gwladys Pfammatter auch für die Spitze reicht? Die Oltnerin steht im Finale von «Switzerland's Next Topmodel».

Sharleen Wüest, Marius Fellinger
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Von der ersten Sendung bis zum Halbfinale hat Venance grosse Veränderungen hinter sich.

Von der ersten Sendung bis zum Halbfinale hat Venance grosse Veränderungen hinter sich.

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In den Dosenbachfilialen blickt sie einem bereits entgegen. Wird Venance Gwladys Pfammatter aus Olten auch bald auf dem Cover der «Annabelle» zu sehen sein? Jetzt steht fest; die 27-Jährige darf im Staffelfinale der Casting-Sendung «Switzerland's Next Topmodel» um den Sieg kämpfen.

Gute Kritik und die meisten Jobs der Staffel – und dennoch musste sie um den Einzug zittern. Die Konkurrenz war stark. «Ich war mir nicht sicher, ob es reicht für mich. Denn der Walk in der Sendung war nicht mein bester», sagt Venance. Das sieht auch TV-Host Manuela Frey so. Doch mit ihrem gelungenen Cover-Shoot für die «Annabelle» konnte Venance das Steuer herumreissen. Neben der Jury zeigte sich auch «Annabelle»-Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin begeistert. In der Sendung sagt sie über die Kandidatin:

«Sie passt total. Ich kann sie mir super auf unserem Cover vorstellen.»

Das lange Warten hat ein Ende. Das Petite-Model zieht in das Finale ein. «Ich konnte es fast nicht glauben», sagt die gebürtige Kamerunerin, die als Tänzerin und Choreografin arbeitet, rückblickend. Voller Erleichterung kullern auf dem Laufsteg die Tränen – auch bei TV-Host Manuela Frey. Venance ist sich sicher: «Der ganze Kampf und die Anstrengung haben sich gelohnt.» Ihr Ziel hätte sie mit der guten Nachricht erreicht. Alles, was noch folgt, sei Bonus. Die 27-Jährige sagt:

«Wenn ich jetzt gewinne, habe ich mein Ziel und meine Erwartungen übertroffen. Das spornt mich an.»

Im Finale rechnet sie sich gute Chancen aus. Vor allem aber muss sie sich als einzige Frau durchsetzten. «Die Männerwelt ist zu gross; es braucht Frauenpower», sagt Venance und lacht. 15 Kandidatinnen und Kandidaten hat sie bereits hinter sich gelassen. Es bleiben nur noch zwei. Die letzte Sendung wird sie zusammen mit ihrem Teamkollegen Aldin aus München sowie Dennis aus Team Rot bestreiten. Den Sieg würde sie beiden Männern gönnen – in der Sendung scheinen sie gut miteinander auszukommen. Dennoch sagt sie: «Ich gehe sicher nicht ins Finale, ohne zu kämpfen.»

Die Gewinnerin oder der Gewinner steht bereits fest

Von der Choreografin zum Model; in den letzten Wochen hat Venance grosse Veränderungen durchgemacht. «Ich bin stärker und selbstsicherer als vor der Sendung», sagt sie und ergänzt: «Ich habe mehr gekämpft als andere, um ins Finale zu kommen, denn ich habe nicht lange dünne Beine und bin nicht 1,80 Meter gross.» Sie hat bewiesen, dass man auch als Petite-Model in der Branche gefragt ist.

Ein Vertrag bei der Scout Model Agency, das Cover der «Annabelle» und ein brandneues Auto – im Finale steht viel auf dem Spiel. Dennoch bleibt Venance bodenständig: «Wenn ich gewinne, wird sich nicht viel verändern in meinem Leben und ich will auch nicht, dass sich viel verändert.» Natürlich würde sie sich über ein Standbein in der Modelbranche freuen, aber am wichtigsten sind ihr ihre Liebsten. Vor allem mit ihrem achtjährigen Sohn Lévin verbringe sie gerne Zeit.

Das grosse Finale wird am 3. November auf ProSieben ausgestrahlt. Die Gewinnerin oder der Gewinner steht bereits fest – sagen darf Venance noch nichts. Klar ist, es wird nochmals spannend – und wahrscheinlich auch eng.

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