Hägendorf

Bis zur nächsten Rexpo soll es nicht wieder sieben Jahre dauern

Der Besucherandrang war auch am Sonntag kurz nach dem Mittag gross.

Der Besucherandrang war auch am Sonntag kurz nach dem Mittag gross.

Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit von der ersten Rexpo seit sieben Jahren. Bis zur nächsten Austragung soll es nicht mehr so lange dauern.

Zufrieden lacht Christian Riesen, wenn er auf die Rexpo vom Wochenende angesprochen wird. Das Organisationskomitee sei sehr zufrieden mit der Gewerbeausstellung. Riesen, zuständig für Marketing und Presse, sagt: «Wir haben durchweg positive Rückmeldungen bekommen. Auch wenn es natürlich noch Potenzial nach oben gibt. «Insbesondere das Wetter machte uns bei den Parkplätzen einen Strich durch die Rechnung.» Man habe aber die Situation am Sonntag entschärfen und in der Industrie genügend Parkplätze zur Verfügung stellen können, ohne dass die Besucher Gefahr liefen, mit ihren Autos auf dem matschigen Feld stecken zu bleiben.

Riesen spricht von mindestens 15 000 Besuchern, welche am dreitägigen Anlass in der Raiffeisen Arena vorbeigeschaut hätten. Es sei aber einigermassen schwierig abzuschätzen, wie viele es tatsächlich waren. Dies aus dem einfachen Grund, weil an der
Rexpo der Eintritt frei war. Ganz anders als an der Grenchner mia, die durch den bescheidenen Publikumsaufmarsch in die Schlagzeilen geriet. «Für uns war von Anfang an klar, dass wir keinen Eintritt verlangen würden. Das können sich eigentlich nur grosse Publikumsmessen in der Stadt wie die Olma leisten», sagt Riesen. Zudem habe man, anders als die mia, bewusst auf einen regionalen Ausstellermix geachtet.

Die positiven Rückmeldungen haben den Verantwortlichen klargemacht, dass die nächste Rexpo nicht erst wieder in sieben Jahre stattfinden sollte. «In vier bis fünf Jahren wäre wohl ein guter Zeitpunkt für eine weitere Austragung.» Dann soll auch der Bratwurststand von Anfang an Bestandteil der Messe sein. Denn die Nachfrage nach Grillgut war da, auch wenn dies den Organisatoren im Vorfeld unter den Teppich geriet. Der landwirtschaftliche Verein und die Landfrauen Untergäu sprangen spontan in die Bresche, sodass auch das Verlangen nach kleineren Snacks gestillt werden konnte.

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