Region Olten

Am Valentinstag sind roten Rosen der Verkaufshit – das treibt den Preis in die Höhe

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Der Valentinstag gehört für die Blumenläden der Region Olten zu den umsatzstärksten Tagen überhaupt – die Margen sind aber tiefer als sonst.

Ein Mann aus Zürich möchte 69 rote Rosen bestellen. «Nein, das machen wir nur via Kreditkarte, nicht per Rechnung», sagt Katharina Husi-Frei bestimmt in den Hörer. Schliesslich gehts um einen höheren dreistelligen Betrag. Sie und ihr Bruder Jörg Frei, der ebenfalls in der Geschäftsleitung des gleichnamigen Familienunternehmens tätig ist, haben an diesem Donnerstag alle Hände voll zu tun in der Zentrale an der Oltner Ziegelfeldstrasse, wo die Bestellungen per Telefon und via Online eintreffen. Die eingangs erwähnten roten Rosen sind immer noch der Verkaufshit Nummer 1. Das hat aber auch seinen Preis. «Weil der Valentinstag global gefeiert wird, zahlen wir derzeit beim Einkauf rund dreimal mehr als sonst üblich», sagt Jörg Frei. Das drückt auf die Marge.

Für das Blumenhaus Frei wie für alle anderen angefragten Blumengeschäfte der Region Olten gehört der Valentinstag trotz dieses Umstands zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres. «Noch besser sind nur der Muttertag und die Tage um Weihnachten», sagt Peter Fleischli vom gleichnamigen Blumengeschäft in Wangen bei Olten. Fällt der Valentinstag allerdings auf einen Freitag wie dieses Jahr oder sogar aufs Wochenende, ist der Umsatz zwischen 10 und 25 Prozent tiefer, weiss Jörg Frei aus Erfahrung. «Ein Pärchen kann dann auch essen gehen oder ins Wellness.» Zudem hätten die Schoggi- oder Schmuckbranche den Valentinstag ebenfalls als Umsatzmotor entdeckt.

Die meisten Bestellungen kommen laut Fleischli immer noch per Telefon rein. Am Valentinstag sei aber auch der Laden sehr gut besucht. «Sämtliche Jahrgänge vom jungen Teenager bis zum 80-jährigen Senior sind dann vertreten», sagt der Firmeninhaber. Da merke man schon auch, wenn ein Jugendlicher das erste Mal für seine Freundin etwas erwirbt. «Da sind wir als Berater gefragt», sagt Fleischli. Neben den roten Rosen kommen auch Tulpen, meistens bundweise à zehn Stück, gut beim Kunden an. «Die sind auch schon bei Schweizer Gärtnern erhältlich», sagt er.

Doch Online-Bestellungen legen beim Verkauf stetig zu. Dies nicht nur dank eigener Präsenz der Blumenläden auf dem Web, sondern auch wegen des internationalen Blumenlieferdienstes Fleurop. Dieser liefert dank seines regionalen Netzwerks die bestellte Ware innert Stunden an den Kunden. Profitieren davon kann auch Inhaberin Jenny Wüthrich des Laden Allerart in der Oltner Altstadt. «Wir haben das Gebiet von Oftringen und ein Teil des Gemeindegebiets Aarburgs unter uns.»

Nicht nur Männer gehören zur Kundschaft

Die Hauptkunden am Valentinstag sind vor allem Männer. Doch der gesellschaftliche Wandel drückt auch am Tag der Liebe durch. «Es gibt immer mehr Frauen, die ihren Männern zum Valentinstag einen Blumenstrauss schenken», sagt Anita Schött, die beim regionalen Blumenhaus von Arx für die Bestellungen in der Zentrale in Obergösgen zuständig ist. Und es gibt noch einen weiteren Grund, wieso auch Frauen den Weg ins Blumengeschäft finden. Am 14. Februar wird ebenso der Tag der Freundschaft gefeiert. «Sie kaufen auch für ihre beste Freundin einen Blumenstrauss», sagt Jenny Wüthrich. Und sogar Firmen gehören gemäss Peter Fleischli immer wieder zu den Kunden am Valentinstag. Sie wollen ihren Mitarbeitern mit einem geschenkten Blumenstrauss eine Freude bereiten.

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