Olten
47 Bachelor- und elf Master-Titel wurden verliehen

An der zweiten Frühlingsdiplomfeier der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW konnten gestern Freitag im Stadttheater Olten 47 Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiums in Sozialer Arbeit die Urkunde Bachelor of Arts FHNW in Sozialer Arbeit überreicht und gleichzeitig elf Master-Titel in Sozialer Arbeit verliehen werden.

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Die glücklichen Bachelors auf der Bühne des Stadttheaters; vorne Michael Kupferschmid (Olten) bei der DiplomübergabeBruno Kissling

Die glücklichen Bachelors auf der Bühne des Stadttheaters; vorne Michael Kupferschmid (Olten) bei der DiplomübergabeBruno Kissling

bko

Prof. Daniel Gredig gratulierte als Stellvertreter der Direktorin in seiner Rede den erfolgreichen Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen und würdigte ihre Leistungen und den eindrücklichen Einsatz: «Sie haben in ihrem wissenschaftlich fundierten, praxisnahen Bachelor-Studium mit grossem Engagement Wissen erworben und Kompetenzen entwickelt, um in den Berufsfeldern der Sozialarbeit und Sozialpädagogik professionell handeln und Verantwortung übernehmen zu können.» Auf der Basis dieser generalistischen Berufsbefähigung gehe es nun darum, das angeeignete Wissen und die Kompetenzen zur Bewältigung der Anforderungen in der beruflichen Tätigkeit zu nutzen und weiterzuentwickeln, Netzwerke aufzubauen und mit Fachleuten anderer Professionen zusammenzuarbeiten.

Eine Spezialität der Fachhochschulausbildung ist die enge Verschränkung des Hochschulstudiums mit qualifizierter Praxiserfahrung. Diese Kopplung von Hochschule und Praxis, die nur dank der Zusammen-arbeit mit anerkannten Praxisorganisationen der Sozialen Arbeit realisiert werden kann, ist ein zentrales Qualitätsmerkmal des Studiums. Daniel Gredig dankte daher den Verantwortlichen der Praxisorganisationen und den Praxisausbildnerinnen und -ausbildnern herzlich für ihr Engagement.

Anschliessend richtete sich Gredig, Leiter des Master-Studiums der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, an die elf Absolvierenden des Master-Studiums in Sozialer Arbeit. «Es freut mich sehr, Ihnen den Titel Master of Arts FHNW in Sozialer Arbeit verleihen zu können.» Gredig verwies anerkennend auf die im Master-Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen, «die Sie zur forschungsbasierten Entwicklung von neuen Verfahren und Angeboten der Sozialen Arbeit wie auch zur innovativen Weiterentwicklung und Gestaltung der bestehenden Praxis und der Sozialpolitik qualifizieren.»

Das Master-Studium ist anwendungsorientiert, forschungsbasiert international und eidgenössisch akkreditiert. Im Zentrum steht der Erwerb von Kompetenzen zur forschungsbasierten Gestaltung, Weiterentwicklung und Innovation von Verfahren, Angeboten und Programmen der Sozialen Arbeit. Das Studium ermöglicht im Weitern den Zugang zu einem Ph.-D.-Studium bzw. zur Promotion. Mehr dazu auf www.masterstudium-sozialearbeit.ch.

Die Berner Ärztin und Public Health Consultant, Dr. med. Therese Stutz-Steiger, ging in ihrer Festansprache der Frage nach, ob Soziale Arbeit mit der Förderung von Gesundheit und Gesundheitskompetenz zu tun hat. Sie referierte dazu über die erweiterten Themenfelder öffentliche Gesundheit (Public Health) und Gesundheitspolitik. Im Weiteren stellte die Festrednerin, die von 2000 bis 2006 Mitglied des Fachhochschulrates des Kantons Aargau war, anhand der Titel ausgewählter Diplomarbeiten verschiedene Thesen auf und stellte diese in direkten Bezug zur Sozialen Arbeit.

Im Namen der Fachschaft der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW richtete danach Vizepräsidentin Christina Stadelmann das Wort an die frischgebackenen Diplomierten und nahm sie mit auf eine «Reise durch das Bachelor-Studium».

Jolanda Aebi von der neu gegründeten Alumni-Organisation der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW fokussierte in ihrer Ansprache die Qual der Wahl nach dem Studium. «Die Absolventinnen und Absolventen haben die nötigen Utensilien, um jede Reise anzutreten – doch in welchen Zug steigen sie? Wie entscheiden sie sich und was bedeutet diese Wahl für ihre Zukunft?» Sie stellte Analogien zu den Zugreisen an die Studienorte in Basel und Olten her, welche den meisten Anwesenden bestens vertraut waren, und sinnierte über «Ihre nächsten Anschlüsse».

Die Leiterin des Bachelor-Studiums, Prof. Barbara Fäh und der Studiengangleitende Prof. Ueli Merten überreichten anschliessend die Bachelor-Urkunden. Prof. Maritza Le Breton, Dozentin, überreichte ihrerseits die Urkunden Master of Arts FHNW in Sozialer Arbeit. Durch die Feier führte Prof. Eva Büschi, Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, musikalisch begleitet vom Duo Bartoli mit Marco Bartoli, Gitarre, und Alessio Pianelli, Violoncello.

Die Diplomierten:

Bachelor:

Ammann Hatice, Zürich; Bärtschi Susanne, Olten; Baumgaertner Fabienne Christine, Zofingen; Binder Nora, Bern; Borer Nadine, Wisen; Buchs Martin, Lenzburg; Bühler Bastian, Solothurn; Dufing Carla, Bern; Fäh Alexandra, Wabern; Fischer Ralph, Sins; Freiburghaus Karin, Wünnewil; Fürst Stephanie, Bern; Graf Corinne, Boningen; Grieb Marina Tania, Winterthur; Guldimann Magdalena, Solothurn; Herrmann Rahel Tatijana, Bern; Hofer Margrit, Lotzwil; Huber René, Weil am Rhein (D); Humbel Roland, Spiez; Kaiser Susanne, Spiez; Kaufmann Silvia, Malters; Kistler Benjamin, Suhr; Kocher Isabelle, Selzach; Kupferschmid Michael, Olten; Lisson Katja, Bern; Marchisella Laura, Vordemwald; Mathys Daniel, Biel; Müller Martial, Uster; Nöthiger Jenny, Oftringen; Oegerli Anina, Hornussen; Pfäffli Mirjam, Biel; Pfister Giulia Sarah, Basel; Rüd Sandra, Kreuzlingen; Ruggiero Daniele, Oftringen; Schalch Fabian, Oberägeri; Schmid Juana Yvette, Zürich; Schmid Rebecca, Basel; Schnegg Céline, Wettingen; Schnell Tamina, Birsfelden; Seiler Barbara Johanna, Bern; Seiler Jasmin, Gelterkinden; Sokol Maria, Olten; Sollberger Sandra Katrin, Meikirch; Spichiger Stefanie, Koppigen; Tonolla Sara, Lostallo; Unholz Marisa, Uster; Zumstein Nathalie, Hochdorf

Master

Allenspach Monika, St. Gallen; Amstutz Jeremias, Basel; Freiermuth Ruth, Basel; Grieder Dominik, Basel; Leimer Hansjörg, Basel; Lüthi Hannes, Zürich; Schreiber Kathrin, Zürich; Stade Peter, Liestal; Stauffer Katharina, Wald; Weibel Landolt Andrea, Gais; Zürcher Sibold Andreas, Arlesheim