Oensingen
«Ohne Team wäre der Zibelimaret nicht möglich»

Zwischen 20 000 und 25 000 Besucherinnen und Besucher waren am Wochenende am Zibelimäret. Die Organisatoren sind zufrieden. Doch ohne einsatzfreudiges Team wäre der Zibelimäret nicht durchführbar, tönt es bei den Organisatoren.

Myriam Sperisen
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Zibelimäret Oensingen

Zibelimäret Oensingen

Myrian Sperisen

Am 44. Zibelimäret vom letzten Wochenende lief es am letzten Tag, sprich Montag, fast so gut wie am Samstag. Zibelimäret-OK-Präsident Volker Nugel: «Weil am Dienstag Allerheiligen war, blieben viele Leute am Montag länger, zudem kommen an diesem Tag manche ausschliesslich wegen des Marktes.» Die Bilanz fällt äusserst positiv aus: Während dreier Tage seien zwischen 20 000 und 25 000 Besucherinnen und Besucher am Zibelimäret gewesen.

Optisch war der Gesamteindruck besser als in vorigen Jahren: Partyzelte waren untersagt, die betroffenen Vereine mussten sich etwas Schöneres einfallen lassen. Zudem war im Vorfeld noch ein Info-Flyer produziert worden.

Marktwesen: «Guter Umsatz»

«Soviel ich bislang hörte, machten die meisten einen guten Umsatz», erklärt Nugel, wobei es für ein paar Stände zu warm gewesen sei - Raclette werde nun mal weniger konsumiert, wenn es fast frühlingshaft ist. Besonders gut lief es wiederum beim «Zibeliexpress», der erstmals gratis war. Es hätte laut Volker Nugel fast zwei von diesen Fahrzeugen gebraucht.

Glücklicherweise fällt die «Skandalbilanz» äusserst mager aus: Nur gerade ein Auto musste abgeschleppt werden, es sei dem Bau des Lunaparks im Weg gestanden, ansonsten «muss die Polizei verhältnismässig handeln», erklärt Nugel. Die Kantonspolizei habe ihre Arbeit im Sicherheitsdienst vorzüglich erledigt. Das Einzige, was er definitiv als rückläufig bezeichnen muss, ist: «das Vorkommen der Zwiebel als solches am Zibelimäret».

Das Einzugsgebiet des Zibelimäret ist laut Nugel gross: «Es kommen Leute aus Zürich und Bern.» Das OK führt noch im November eine Feedbackrunde mit allen Beteiligten durch. Aufgrund des Feiertags wurden die Buden des Zibelimäret erst gestern Mittwochabend abgebaut.

Gewerbezelt: «Kontakte knüpfen»

Ruth Bader, Präsidentin des Gewerbevereins Oensingen, zieht ebenfalls durchwegs positiv Bilanz. Im Gewerbezelt waren 27 Aussteller und neu noch das Wirtepaar Zimmermann aus Oberflachs. Sie bewirteten die Besucherinnen und Besucher anstelle des Sängerbundes, der dies jahrelang getan hatte.

Laut Angaben von Ruth Bader werden Zimmermanns noch die nächsten drei- bis viermal dabei sein, bevor es dann wechselt. «Für den Gewerbeverein ist das Zelt am Zibelimäret sehr wichtig, hier werden neue Kontakte geknüpft, die Gewerbebetreibenden zeigen ihre Waren, ihre Dienstleistungen.» Bader und Nugel sind sich einig: «Ohne unser einsatzfreudiges Team würde es keinen Zibelimäret geben.» Zum Beispiel dank Leuten wie Jürg Perren, der jeweils die ganze Übersicht in Sachen Bau behält.