Den Verein gibt es eigentlich schon seit etwas mehr als einem Jahr. Und im Herbst 2009 fand doch auch eine Schau statt. Warum also erst jetzt eine Gründungsschau? «Vor einem Jahr war es für eine Gründungsschau noch zu früh», erklärt Ursula Gerber, Bäuerin von der Oberen Tannmatt.

Kurzer Rückblick: Am 26. Februar 2009 wurde die in Liquidation befindliche Viehzuchtgenossenschaft Welschenrohr mit Beschluss der Generalversammlung aufgelöst. 82 Jahre hatte die Genossenschaft Bestand gehabt – mit dem Zweck, die Schweizerische Fleckviehzucht zu fördern. Dieses Ziel verfolgt neu ein Verein: der am 13. August 2009 gegründete Viehzuchtverein (VZV) Tannegg. Der Name setzt sich zusammen aus «Tannmatt» und «Mieschegg». Allenthalben träten Vereine an die Stelle der Genossenschaften, sagt Präsident Kurt Gerber von der Oberen Tannmatt. Was ist denn der Vorteil der neuen Rechtsform? «Wir bezahlen keine Steuern», antwortet Gerber, der als Präsident amtet. «Viel macht das aber nicht aus», präzisiert Ursula Gerber, seine Frau. Weitere Vereinsmitglieder sind: Kassier Justus Schlegel von der Unteren Tannmatt, Aktuar Josef Meile von der Mieschegg und Vizepräsident René Allemann, der seinen Betrieb unten im Dorf hat, in Welschenrohr. (uw)