Spitex
Noch kein neuer Tearoom-Pächter in Sicht

Die vier Spitexverbände im Thal machen sich Gedanken, wie sie die künftigen Herausforderungen und die wachsende Komplexität der Dienstleistungen meistern können.

Anton Ssträhl
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Sie haben daher Ziele und Strategie für die Entwicklung der Spitex aufgestellt und streben eine Fusion der Verbände an. Sie hoffen, sich damit Synergien bündeln zu können. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stephan Berger, Oberamtvorsteher, soll Wege und Formen der Zusammenarbeit ausloten. Die Spitex Thal ist durch Renate Allemann-Müller vertreten. Der Gemeinderat stimmte der Arbeitsgruppe und somit der Erarbeitung von Grundlagen für eine Zusammenarbeit zu. Ein definitiver Entscheid über die Fusion wird nach Vorliegen des Konzeptes fällig.

Möglichst bald wieder verpachten

Der Pachtvertrag für das Tearoom im Thalhof ist abgelaufen, und es dürfte bis zur Wiedereröffnung noch eine Weile dauern. Auf die Ausschreibung hin hat sich nur ein Bewerber, ein indischer Staatsbürger aus dem Gäu, gemeldet. Der Gemeinderat sieht die Gewähr für eine erfolgreiche Führung des Lokals nicht gegeben; er ist daher auf die Bewerbung nicht eingetreten. Die Idee eines Mittagstisches, vor allem für ältere Leute, sah der Rat zwar als gut an, doch fehle dafür bei den Finanzen die Grundlage, und die Konsequenzen seien nicht abschätzbar. Im Weiteren lag eine Anfrage vor, ob in der Zeit des Umbaus der Käserei in einen Dorfladen, der Käsereiladen vorübergehend im Tearoom oder allenfalls im freien Ladenlokal eingerichtet werden könnte. Der Gemeinderat möchte sich jedoch die Möglichkeit offenhalten, das Tearoom bei Vorliegen einer valablen Bewerbung sofort wieder zu verpachten. Er ist jedoch bereit, das freie Ladenlokal für den Käsereiladen zur Verfügung zu stellen, wenn seitens der Lebensmittelkontrolle keine Vorbehalte angebracht werden.

Der Gemeinderathat ferner eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines neuen Leitbildes eingesetzt. Ihr gehören Stefan Allemann, Anna Béguelin, Andreas Rotschi und Stefan Schneider an. Abgelehnt hat der Rat das Gesuch eines Landwirtes, die Schwellen auf der östlichen Dünnernstrasse für die Reinigung der Strasse zu entfernen, weil er die Verkehrssicherheit höher gewichtete. Das Fahrverbot wird zudem von der Polizei regelmässig kontrolliert.

400000 Franken für Brücken

Zur Kenntnis genommen hat der Rat, dass die Gemeinde an die Sanierung der Brücken aufgrund der Gefahrenkarte insgesamt 400000 Franken leisten müsste. Nun soll das Gespräch mit dem Kanton gesucht werden, um diesen Betrag zu reduzieren. Schliesslich wurde der Rat davon unterrichtet, dass für die Unterzeichnung des Feuerwehrvertrages mit Gänsbrunnen ein weiteres Gespräch nötig ist.