Winznau
Zusätzliche Abteilung für die 1. Klasse

Im Sommer werden 27 Kinder in die 1. Klasse eintreten – deutlich mehr als die maximale Klassengrösse von 24 Schülern. Darum hat der Gemeinderat für die 1. Klasse eine zusätzliche reduzierte Abteilung bewilligt.

Anja Näf und Daniel Gubler
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Im nächsten Schuljahr erwartet Winznau 27 Kinder in der 1. Klasse, darum hat der Gemeinderat eine zusätzliche reduzierte Abteilung bewilligt (Bild: Schulhaus 1958).

Im nächsten Schuljahr erwartet Winznau 27 Kinder in der 1. Klasse, darum hat der Gemeinderat eine zusätzliche reduzierte Abteilung bewilligt (Bild: Schulhaus 1958).

zvg

Auf Antrag der Schulleitung hat der Gemeinderat von Winznau für das kommende Schuljahr 2017/2018 eine zusätzliche, reduzierte Abteilung für die erste Klasse der Primarschule bewilligt. Den entsprechenden Pensenantrag hat er dem kantonalen Volksschulamt (VSA) zur Genehmigung eingereicht.

Eine gute Schulbildung ist für den Gemeinderat ein prioritäres Ziel. Entsprechend waren die zusätzlichen Kosten von rund 37 000 Franken für das Jahr 2017 völlig unbestritten und der Entscheid erfolgte einstimmig. Die zusätzliche reduzierte Klasse wird notwendig, weil aufgrund mehrerer Zuzüge bekannt ist, dass 27 Kinder diesen Sommer in die 1. Klasse eintreten werden. Das Merkblatt «Bewilligung von Abteilungen in der Volksschule im Schuljahr 2017/2018» empfiehlt denn auch: Über die ganze Primarschule ist ein Durchschnitt von 20 Schülerinnen und Schülern pro Abteilung anzustreben.

Klar über der Maximalgrösse

Grundsätzlich sind Abteilungsgrössen von 16 bis 24 Schülerinnen und Schülern einzuhalten. Für zweistufige Abteilungen gelten dieselben Richtzahlen wie für einstufige Abteilungen. 27 Schülerinnen und Schüler überschreiten die maximale Abteilungsgrösse aus den Vorgaben des Volksschulamts deutlich. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Volksschulamts aus Überzeugung und im Sinne einer weiterhin guten und nachhaltigen Bildung an der Primarschule Winznau.

Schulraumnutzung optimieren

Der Gemeinderat nahm den Bericht der Schulleiterin über die Schulraumnutzung 2016/2017 und die aktuellen Raumbelegungspläne der Schulgebäude und der Mehrzweckhalle zur Kenntnis. Der Gemeinderat hat einen Abklärungsauftrag zur gemeinsamen Nutzung bestimmter Räume erteilt. Weiter wurde die Baukommission im Zusammenhang mit dem Liegenschafts-Unterhaltskonzept beauftragt, dem Gemeinderat für das Jahr 2018 einen Gesamt-Sanierungsvorschlag für die alte Schulhauswartwohnung zu unterbreiten, die aktuell als Büro für die Schulleitung und das Schulsekretariat genutzt wird.

Neuer Belag für Brunnenbühlweg

Für die Erschliessung des Gebiets Gestaltungsplan Brunnacker war es notwendig, den Brunnenbühlweg mit einem Graben für die Stromzuleitung zu öffnen. Weiter hat sich kurzfristig ergeben, dass auch die Bürgergemeinde ihre Wasserzuleitung in den Brunnenbühlweg verlegen muss. Dazu wird der Brunnenbühlweg nochmals mit einem weiteren Graben belastet.

Die Werkkommission orientierte den Gemeinderat, dass es kosteneffizient ist, den restlichen Teil des Strassenbelags ebenfalls zu ersetzen. Die Aufbrüche stellen grundsätzlich Schwachpunkte dar und durch die aktuellen Bauarbeiten kommen weitere hinzu. Mit dem Komplettersatz können Synergien bei den Kosten genutzt und die Strasse in einen neuwertigen Zustand versetzt werden. Dadurch entsteht eine nahtfreie Oberfläche, welche keine Schwachstellen aufweist und somit langfristig keinen Unterhalt benötigt.

Der Gemeinderat hat dem Belagsersatz Brunnenbühlweg deshalb zugestimmt und die Arbeiten der STA Strassen- und Tiefbau AG, Olten zum Betrag von rund 23 800 Franken vergeben.

Auch Winznau verteidigt den Zugang zum Zentrum Trimbachs

Der Gemeinderat Winznau hat zum neuen Buskonzept Olten-Gösgen-Gäu Stellung genommen. Die Planungskommission und der Gemeinderat hatten sich ausführlich mit dem vom Amt für Verkehr und Tiefbau ausgearbeiteten Buskonzept befasst.

Der Rat hält fest, dass im Grundsatz die Verdichtung der Buslinie 571 zum integralen Viertelstundentakt in Winznau begrüsst wird. Das Angebot erreiche sein Ziel aber nur dann, wenn die Busse nicht zwei, drei Minuten nacheinander fahren – wie dies aktuell der Fall ist –, sondern ein tatsächlicher Viertelstundentakt gewährleistet ist. Denn mit der Erweiterung des Angebots ist für Winznau auch eine erhebliche Erhöhung des jährlichen Gemeindebeitrages an den Öffentlichen Verkehr verbunden.

Der Gemeinderat weist in seiner Stellungnahme weiter darauf hin, dass die neue Linienführung ab Winznau über Rankwog– Leinfeldstrasse–Quaistrasse und Amthausquai strikt abgelehnt wird. Mit Einführung der neuen Linienführung verlören die Niederämter Gemeinden, insbesondere Winznau, den direkten Zugang zu den Geschäften (zum Beispiel zur Apotheke) und zur Poststelle im Zentrum von Trimbach sowie zur besser geeigneten Bushaltestelle vor dem Kantonsspital.

Der Zugang über eine neue Haltestelle Amthausquai wird für ältere und für gehbehinderte Menschen ausserdem als beschwerlicher und ungeeigneter erachtet.

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