Obergösgen/Starrkirch-Wil
Zeit für eine Bilanz über die Einsatz- und Übungsstunden

Die Feuerwehren von Obergösgen und Starrkirch-Wil führten am Samstag ihre Hauptübungen durch.

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Feuerwehr Obergösgen: Unter den Augen vieler Besucher macht sich ein Atemschutztrupp am Kirchweg zum Einsatz bereit.

Feuerwehr Obergösgen: Unter den Augen vieler Besucher macht sich ein Atemschutztrupp am Kirchweg zum Einsatz bereit.

Markus Müller

In Obergösgen durfte Kommandant Alexander Rijavec die zahlreich erschienenen Gäste, Behördenvertreter und Zuschauer willkommen heissen. Zur Einsatzübung erwartete ein Grossaufmarsch von Zuschauern die Feuerwehrleute am Ereignisort beim Bauernhof am Kirchweg 11. Alle Aktionen wurden durch einen Speaker kommentiert und erklärt.

Der zweite Teil der Hauptübung für die Mannschaft wurde durch den örtlichen Feuerwehrverein organisiert. Vor versammelter Mannschaft berichtete der Feuerwehrkommandant Alexander Rijavec über das vergangene Jahr. Es waren sieben Einsätze in Brandbekämpfung, Fahrzeugbrand, Wasserwehr und Herznotfällen zu bewältigen.

Der Obergösger Kommandant konnte folgende Beförderungen vornehmen: Daniel Müller zum Oberleutnant, Barbara Kiefer zum Fourier und Regula Köhli zum Gefreiten. Zwei Feuerwehrleuten konnte zu einem Dienstjubiläum gratuliert werden: André Robert (30 Jahre) und Jörg Scheidegger (20 Jahre).

Leider muss sich die Feuerwehr Obergösgen in diesem Jahr von drei Personen verabschieden. Fourier Markus Kyburz hört nach rund 26 Jahren Feuerwehrdienst altershalber auf. In rund 1450 Übungsstunden, 245 Einsatzstunden und 25,5 Kurstagen stand er für die Bevölkerung im Einsatz. Maja Reinmann kann nach 12 Jahren aus zeitlichen Gründen nicht mehr Feuerwehrdienst leisten.

Eingeteilt in der Verkehrsgruppe und bei den Maschinisten stand sie während rund 400 Übungsstunden, 90 Einsatzstunden und 10 Kurstagen für die Feuerwehr im Einsatz. Weiter wurde der Materialverwalter Martin Börlin verabschiedet. Die Feuerwehr Obergösgen bedankte sich bei allen für ihre Bereitschaft, der Bevölkerung in der Not zu helfen, und wünschte alles Gute im «Ruhestand».

Ruhiges Jahr in Starrkirch-Wil

In Starrkirch-Wil begrüsste nach dem Kommandowechsel Ende 2015 zum ersten Mal der neue Kommandant Rolf Hüsser die Besucher und Gäste zur Hauptübung der Feuerwehr. Zu diesem Anlass präsentierte die Feuerwehr der Bevölkerung eine Einsatzübung an einem Mehrfamilienhaus an der Starrkircherstrasse.

Beim anschliessenden Rapport im Dorfkeller wurde den Besuchern erklärt, was es bedeutet, eine Heissausbildung zu absolvieren. Auch von den neu beschafften Helmen konnten die Leute einen Augenschein nehmen. Dazu wurden fünf Generationen von Helmen aufgelegt, die den Fortschritt der Materialien und der Sicherheit zeigten.

Starrkirch-Wil: Der Löschaufbau und der Einsatz des Atemschutzes funktionierten an der Hauptübung an der Starrkircherstrasse.

Starrkirch-Wil: Der Löschaufbau und der Einsatz des Atemschutzes funktionierten an der Hauptübung an der Starrkircherstrasse.

Markus Müller

Die Feuerwehr Starrkirch-Wil musste in diesem Jahr sechs Mal für Einsätze ausrücken, vier wegen Wassereinbruchs, ein Brandeinsatz und ein Mal wegen Herznotfalls. Alles in allem war es bis jetzt ein sehr ruhiges Jahr.

An der letztjährigen Rekrutierung konnte die Feuerwehr vier neue Mitglieder gewinnen, dies sind Julian Collazo, Samuel Steiner, Andreas Dietschi und Patrik Traber.

Befördern konnte der Kommandant in diesem Jahr Andreas Peier, Yves Baldinger und Damian Buss. Sie alle sind zum Rang eines Korporals aufgestiegen. Zum 25-Jahr-Jubiläum wurde Wachtmeister Andreas Wirz geehrt.

Leider musste der Kommandant auch fünf Austritte in Kauf nehmen. Flavia Buck, André Eschler, Philipp Schaad, Nicole Marti (Korporal) und Marc Mathys (Offizier/Leutnant). Sie alle verlassen die Feuerwehr in Folge eines Wohnortwechsels.

Zum Schluss bedankte sich der Kommandant Rolf Hüsser bei der Bevölkerung, den Behörden und den Nachbarfeuerwehren für die sehr gute und angenehme Zusammenarbeit. (mgt)