Schönenwerd
Zachäus ist in seiner neuen Heimat angekommen

Zur Einweihungsfeier der Plastik des «Zöllners Zachäus» hat sich eine kleine, aber illustre Gesellschaft im Park des Alters- und Pflegeheimes «Haus im Park» in Schönenwerd eingefunden.

Verena Fallegger
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Die Plastik des «Zöllners Zachäus».

Die Plastik des «Zöllners Zachäus».

Verena Fallegger

Nebst den Vertretern der Gemeinde, des Brockenstubenvereins und der Kulturkommission haben sich einige Bewohnerinnen und Bewohner des Haus im Park, der Alterssiedlung und des Dorfes zur Einweihungsfeier des Zachäus und des neuen Pavillons aufgemacht.

Bescheiden im Hintergrund

Die zeitgenössische Eisenplastik des «Zöllners Zachäus», geschaffen von Frater Xaver Ruckstuhl, hat eine neue Heimat gefunden. Nachdem das Kunstwerk jahrelang den Rosengarten der Stiftskirche zierte und dann im Werkhof auf einen neuen Standort gewartet hat, steht es seit neuem in der Grünanlage des «Hauses im Park». «Zachäus» wacht am Rande des Parks und beobachtet neugierig das Geschehen rund um das Alters- und Pflegeheim.

Der Betrachter findet ihn nicht in einem Maulbeer-Feigenbaum in Jericho, wie in der Erzählung im Neuen Testament nach Lukas geschrieben steht, sondern zwischen einem hochgewachsenen Feldahorn und einem neugepflanzten Ginkgobaum. So bescheiden, wie nach der Beschreibung von Lukas: «Der oberste Zöllner war klein von Statur», hat ihn der 1979 in Engelberg verstorbene Bruder Ruckstuhl geschaffen, genau so bescheiden steht er im Hintergrund. Markus Hunn, Heimleiter des «Hauses im Park», bedankte sich bei der Kulturkommission, dass diese den Antrag an den Gemeinderat gestellt hat, den Zachäus an diesem Ort zu beheimaten.

Ein Höhepunkt – der Pavillon

In seiner Rede dankte Markus Hunn bei dem Brockenstubenverein: «Dieser fragt jedes Jahr an, was benötigt wird. Da die Winde die Pavillons jedes Jahr wieder weggeblasen hätten, äusserten wir den Wunsch eines neuen. Dieser hier sollte nun den Stürmen widerstehen. Er wird unseren Bewohnerinnen und Bewohnern und den Gästen einen neuen Treffpunkt bieten.»

Der Pavillon befindet sich gleich linker Hand des schönen Parks. Die Tische und Stühle laden zum Verweilen ein. «Er spendet im Sommer kühlen Schatten und bei einer kühleren Witterung etwas «Höumi» von oben», betont Hunn. Eben unter diesem Dach kredenzte man einen Apéro. Es kam zu frohem Wiedersehen, vielen guten Gesprächen und einige prüften gleich das «Sitzleder» am neuen Treffpunkt.