Däniken
Wohnbaugenossenschaft ist eine Wertanlage für die Gemeinde

Die Wohnungen der Wohnbaugenossenschaft Kürzefeld in Däniken sind konstant voll vermietet.

Andrea Widmer
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Die zwei Wohnblöcke der Wohnbaugenossenschaft Kürzefeld in Däniken bieten 24 Wohnungen.

Die zwei Wohnblöcke der Wohnbaugenossenschaft Kürzefeld in Däniken bieten 24 Wohnungen.

zvg

Die Generalversammlung der Wohnbaugenossenschaft Kürzefeld (WGK) Däniken konnte unter der Leitung des Präsidenten Gery Meier ein weiteres Mal auf ein sehr erfreuliches Jahr 2016 zurückblicken. Die Vollvermietung der 24 Wohnungen (2 Wohnblöcke) ohne Mietzinsausfälle ist erfreulich und zeigt die grosse Beliebtheit der Wohnungen.

Nach Abschreibungen auf der Liegenschaft von 50'000 Franken und einer Rückstellung in den Erneuerungsfonds von 150'000 Franken wird ein Reingewinn von 29 389 Franken ausgewiesen. Es bestehen lediglich noch Hypotheken über 1,75 Mio. Franken.

Die Summe des aktuellen Kapitals der Anteilscheine beträgt per 31.12.2016 1'016'000 Franken. Die Einwohnergemeinde Däniken hält dabei (seit dem Rückkauf im Jahr 2007) Anteilscheine im Wert von 1'010'000 Franken und übrige Genossenschafter (die es gemäss Statuten auch benötigt) besitzen zusammen Anteilscheine von 6000 Franken. Zur Stärkung der Wohnbaugenossenschaft verzichtet die Gemeinde auf einen Baurechtszins.

Wert von 6 Mio. Franken

Der heutige Wert der beiden Wohnblöcke mit 24 Wohnungen kann gegen 6 Millionen Franken geschätzt werden. Für die Gemeinde Däniken ist die Wohnbaugenossenschaft somit eine äusserst sinnvolle Wertanlage, da diese Anlage in den Büchern der Gemeinde mit nur einem Franken geführt wird. Die Nettomietzinseinnahmen betrugen im vergangen Jahr Fr. 327'369.40. Der Verwaltungsaufwand der Wohnbaugenossenschaft Kürzefeld ist und bleibt bescheiden. Nach wie vor erhalten der Präsident wie auch die Vorstandsmitglieder lediglich ein Sitzungsgeld ausbezahlt.

Unterhalt der Liegenschaften

Die beiden Blöcke und die Wohnungen sind in einem guten Zustand. Jedenfalls werden in den nächsten Jahren keine grösseren Sanierungsmassnahmen umgesetzt werden müssen. Mittelfristig muss der Vorstand trotzdem Investitionen in die Renovation der beiden Wohnblöcke vorsehen. Deshalb ist es wichtig, dass Rücklagen (Erneuerungsfonds) gebildet werden.

Erfolgreiche Sanierung

Mit dem Rücktritt von Gery Meier als Gemeindepräsident auf Ende der Amtsperiode 2017 wird der Vorstand eine Veränderung erfahren, da der Gemeindepräsident von Amtes wegen auch Präsident der WGK ist. Unter Führung von Gery Meier, der über 16 Jahre die Geschicke der Wohnbaugenossenschaft zusammen mit dem Vorstand umsichtig führte, wurden erfolgreiche Sanierungsmassnahmen durchgeführt. Entscheidend war das Jahr 2007, als die Wohnbaugenossenschaft dank dem Rückkauf der Anteilscheine durch die Gemeinde zum Nominalwert (sie hatten damals lediglich noch einen Wert von 30 Prozent) vor schmerzlichen Abschreibungen bewahrt werden konnte. So konnten die Hypotheken seit 2001 von 3,5 Mio. um die Hälfte auf 1,75 Mio. Franken reduziert werden.

Der Vorstand der WGK setzt sich wie folgt zusammen: Präsident: Gery Meier; Vizepräsident: Ulrich Soltermann; Sekretariat: Sandra Lorenz-Bellorti; Kassier: Thomas Eng; Finanzen: Martin Suter; Bau/Unterhalt: Hans-Peter Oberli; Mitglied: Josef Schenker.

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