Trimbach
Wo Vielfalt ohne Angst gelebt wird

Der Trimbacher Schulleiter Sascha Zambetti lobte an der Schulschlussfeier den Umgang mit der kulturellen Vielfalt.

Gabriela Strähl
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Geehrte und Pensionierte der Schule Trimbach (von links): Patricia Hürlimann (25 Jahre), Theresa Lehmann (35 Jahre), Fredy Stocker (43 Jahre, pensioniert), Sarah Hasler (20 Jahre), Helen Kyburz (25 Jahre).

Geehrte und Pensionierte der Schule Trimbach (von links): Patricia Hürlimann (25 Jahre), Theresa Lehmann (35 Jahre), Fredy Stocker (43 Jahre, pensioniert), Sarah Hasler (20 Jahre), Helen Kyburz (25 Jahre).

Gabriela Strähl

In wenigen Gemeinden in der Region herrscht eine solche kulturelle Vielfalt wie in der Trimbacher Schule. Sascha Zambetti legte an der Schulschlussfeier aber Wert darauf, auch die Vorzüge zu sehen. «Ich bin überzeugt, dass in der Schule Trimbach Vielfalt ohne Angst gelebt werden kann», so der Schulleiter der Sekundarstufe. Dieser Eindruck wird von den seit März vorliegenden Ergebnissen der externen Schulevaluation gestützt: Diese stellte der Schule Trimbach ein gutes Zeugnis aus.

Zambetti blickte auf die Höhepunkte des vergangenen Schuljahrs zurück, so beispielsweise die Sporttage, die Chesslete, die Lager- beziehungsweise Kurswoche und die Projektarbeiten der Abschlussklassen an der Oberstufe. Im nächsten Jahr stehen diverse Sachen an, darunter die Weiterbildungen im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 sowie das geplante Informatikkonzept.

Zeit für Dank

Wie es Beatrice Widmer Strähl, Gemeinderätin Ressort Bildung, in ihrer Ansprache formulierte: Die Schulschlussfeier sei eine Zeit für einen Rückblick und zum Danke sagen. Zambetti dankte Schulsekretärin Esther Aebi für ihre Leistung und die Organisation der Schulschlussfeier. Widmer Strähl bedankte sich bei Helen Kyburz, Schulleiterin Primarschule und Kindergarten, für ihre 25-jährige Arbeit im Dienst der Trimbacher Schule, die sie als Primarlehrerin begann. In ihrer Zeit als Schulleiterin nahm Kyburz zusammen mit Marina von Arx eine wichtige Rolle bei der Einführung der Geleiteten Schule ein.

Auch dieses Jahr gab es diverse Jubilaren, Austritte und Pensionierungen. Für die Anzahl Dienstjahre in Trimbach geehrt wurden Sara Hasler, Beatrix Henney, Conny Michel, Matthias Sager (je 20 Jahre), Mirjam Bleuer, Patricia Hürlimann, Daniel Scheidegger (je 25 Jahre) und Theresa Lehmann (35 Jahre). Philippe Fehr, Schulleiter der Primarschule und der Kindergärten, verabschiedete die Lehrpersonen, welche in die Pension treten.

So Margrit Obrecht, welche 16 Jahre lang in Trimbach arbeitete, hauptsächlich als Lehrperson für Deutsch als Fremdsprache. Fredy Stocker arbeitete gar 43 Jahre an der Primarschule. Er sei, so Fehr, eine der wenigen Lehrpersonen, welche in seiner Laufbahn in allen vier Trimbacher Schulhäusern unterrichtet haben. Weiter in den Ruhestand tritt Peter Moll, Lehrer an der Sekundarstufe I, der nicht an der Schulschlussfeier teilnehmen konnte und deshalb intern verabschiedet wird.

«Sonntags auch»

Zum Abschluss durften sich die Lehrpersonen für einmal zurücklehnen: Manfred Stenz, selbst Lehrer und Theaterpädagoge, gab sein Kabarett «sonntags auch» zum Besten. Er spielte einen Schulhauswart, der seinen Job verloren hatte und in seiner letzten Woche noch einmal den Alltag an der Schule reflektierte. Er erzählte von pubertierenden Schülern und deren Problemen, kreativen Ausreden bei Abwesenheit, Lehrerfortbildungen und allerlei mehr Dingen, die den Anwesenden an der Schulschlussfeier nur allzu gut bekannt sein dürften.
Anschliessend liessen die Anwesenden den Abend bei einem Abendessen ausklingen.

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