Vieles ist an der GEWAG neu: Erstmals geht die Veranstaltung nicht mehr in Lostorf, sondern auf dem Gelände der Kreissschule Mittelgösgen über die Bühne. Erstmals wird ein neuer Name verwendet. Erstmals wird mit der Gemeinde Obergösgen zusammengearbeitet. Diese Neuerungen sollen die regionale Ausrichtung verstärken.

Neu ist die Idee einer regionalen Gewerbeausstellung in Obergösgen aber nicht. Bereits nach der letzten Ausgabe der LOGA im Jahr 2013 wurde über ein solches Vorhaben diskutiert. Nach dem üblichen Drei-Jahres-Turnus der LOGA hätte 2016 die nächste Ausgabe stattgefunden. «Weil aber eine solche regionale Ausstellung mehr zu organisieren gibt, war eine Pause von einem weiteren Jahr bis 2017 angedacht», blickt Bruno Hitz, der OK-Präsident der diesjährigen GEWAG, zurück.

Aus verschiedenen Gründen wurde die Kreisschule Mittelgösgen als neuer Ort ausgesucht: Einerseits war der Lostorfer Standort nicht behindertengerecht. Die obere Dreirosenhalle ist nur durch eine Treppe erreichbar. Andererseits ist die Kreisschule durch die Bushaltestelle, die sich unmittelbar neben dem Areal befindet, besser an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Ursprünglich hätte die erste GEWAG also bereits vor einem Jahr stattfinden sollen. Woran ist die Idee gescheitert? «Viele Dinge wurden zu spät angepackt. Der Aufwand wurde unterschätzt», erklärt Hitz. Vom Tisch war die Idee damals dennoch nicht. Bereits im November 2017 sei klar gewesen, dass es ein Jahr später klappen würde. Zum gleichen Zeitpunkt wurden Einladungen an mögliche Aussteller verschickt.

40 Aussteller

Nun steht die erste Ausgabe der GEWAG kurz bevor (siehe Box). Organisiert wird sie von einem fünfköpfigen Organisationskomitee: Nebst Bruno Hitz sind Martin Schaerer, Peter Thut und Frank Makuth mit von der Partie. Sie sind alle Mitglieder des Gewerbevereins Gösgeramt und teilen die Aufgaben wie Werbung oder Finanzen untereinander auf.

«Wir sind parat», meint Hitz und ergänzt: «Derzeit sind wir an den Feinschliffarbeiten dran, aber die groben Sachen sind erledigt.» Auch die Vorbereitung habe meistens problemlos funktioniert, so der OK-Präsident. Natürlich hätten manche Dinge mehrmals diskutiert werden müssen. «Zum Beispiel ist uns der Beizer, der das Restaurant betreiben wollte, abgesprungen. Aber er konnte gut ersetzt werden.»

Insgesamt werden sich 40 Aussteller präsentieren. Diese stammen nicht nur aus Lostorf und Obergösgen: Viele davon kommen aus den Bezirken Gösgen und Olten, manche allerdings auch aus der Stadt Olten oder gar dem Gäu. Das Organisationskomitee ist um eine «attraktive Ausstellung» bemüht, wie es Bruno Hitz formuliert. Nebst den klassischen Ausstellern und einem Restaurant, gibt es auch eine Kafistube und eine Tombola.

Als Highlight der Ausstellung bezeichnet er die Tatsache, dass «wir es geschafft haben, eine familienfreundliche Ausstellung zu organisieren». Damit spielt er auf die verschiedenen Programmpunkte an, die Unterhaltung für Jung und Alt bieten sollen. «Das finde ich ganz speziell schön», meint Hitz.